Mittwoch, 21. Oktober 2015

Sprang oder die schärfsten Männerbeine der letzten 2500 Jahre

Heute stolperte ich über eine Seite, die sich mit historischer Beinkleidung für Männer beschäftigt. 
In Museen und alten Gebäuden schaue ich mir ja immer gerne Details an, vertiefe mich in die Muster, studiere Mode und Ornamente und staune. 
Klar, dass mir das hier gefällt. 
Und deshalb muss ich mir diese lesens- und vor allem sehenswerte Seite unbedingt merken: 


Sprang finde ich schon lange interessant, auch wenn mir im Moment leider die Zeit dafür fehlt. 
Diese Technik ist nach dem Stand der Forschung wesentlich älter als das Stricken, erzeugt aber ebenfalls Textilien, die dehnbar sind. 

Wenn ich eines Tages genug Muße habe um das auszuprobieren, dann befinden sich zumindest schon mal zwei Bücher in meinem Regal, die mir erklären, wie es geht.  

Dieses liebe ich sehr: 
Bertha Schwetter: Beyers Lehrbuch der weiblichen Handarbeiten. 
Band 1: Was aus dem Faden entsteht. Leipzig 1931

Sprang wird hier unter der Bezeichnung "Ägyptische Flechttechnik" auf den Seiten 129-140 behandelt und die Grundtechnik sowie einige Muster und Probestücke, v.a. Beutel, gezeigt. 




Dann gab es in den 70er Jahren diese Reihe "Kreative Freizeit" des PPI-Verlages. Sprang ist in der Ausgabe von 1977 auf den Seiten 115-128 enthalten. Man findet neben den Grundlagen auch eine Anleitung für eine Hängematte in Sprang-Technik. 
Hach, man müsste mehr Zeit haben..... 
(Dieser Band beinhaltet übrigens auch das Spinnen von Wolle und Flachs.) 
Nun ja, im Moment sind halt eher Projekte dran, die nebenbei gehen. Zum Beispiel köchelt da gerade eine ganz besondere Brühe auf meinem Herd....
Aber das ist eine andere Geschichte



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