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Montag, 23. Januar 2017

Schattengelbe Moos-Handstulpen

Das war ein schönes Projekt für gedankenschwere Nächte in eiskalten Januartagen (spinnen) und ein entspanntes Wochenende (stricken, gestern).

Memo: 
Garn: aus Merinobatt, langer Auszug, Bliss 1 : 18, ca 75g/140m.
Handstulpen: Nadeln 3,5, Anschlag 36 M, Handflächen: 40 M, 58g.

Das Garn ist gewollt unruhig in Farbe und Struktur. 
Das große Perlmuster ist sicher die ungünstigste Variante, um das Garn zur Geltung zu bringen. 

An dieser Stelle war ich schon drauf und dran, den ersten wieder aufzutrennen. 
Aber er passte und saß so gut. Und die Hände waren so kalt. Da strickte ich doch lieber vorwärts.

Die Stulpen sind warm, kuschlig und genau jetzt genau richtig.
Sie erinnern mich ein bisschen an weiches Moos und an den Panzer eines Nashorns. 

Samstag, 25. Juni 2016

Alpaka-Pulswärmer

Die Stulpen passen (zum Glück) gerade gar nicht zum Wetter. 
Doch als erster Annäherungsversuch an ein Material sind Pulswärmer immer ein gutes Projekt. 

Und ich wollte mal etwas aus diesen Fasern bis zum Endprodukt fertig machen, um zu sehen, was ich davon halte, wie es sich stricken lässt (gut), wie es sich anfühlt (angenehm wärmend, kuschelig, aber auch ein bisschen stichelig – Am Hals würde ich das eher nicht haben wollen, doch kam beim Stricken der Eindruck, es könnte ideal für eine Winterweste sein.) 

Ein Tragefoto zu fabrizieren war gar nicht so einfach, wegen der Perspektive und vor allem, weil sofort Horden von Mücken über mich herfielen.   

Memo: 
Alpaka ab Schur verarbeitet, 
42g, Nadel Nr. 2,5, 
gestrickt nach diesem Rezept mit 10 Zacken.




Mittwoch, 30. Dezember 2015

Weihnachtshandstulpen

Die konnte ich aus nachvollziehbaren Gründen natürlich auch nicht vor Weihnachten zeigen. 
Die Idee und Machart habe ich beim Grenchner Regenbogen entdeckt. 
Memo: 
Nadeln: 2,5 oder 3 - habe ich glatt schon wieder vergessen.... 
Garn: Aus meiner umfangreichen Sockenwollrestekiste, die ab und zu auch bei Tauschgelegenheiten von außerhalb aufgefüllt wird. 

Rotbunt:
Das dürfte pflegeleichtes Standardsockengarn sein. 
Die Stulpen haben 12 Zacken und Knötchenrand. 
Grünbunt:
Das grüne Garn entpuppte sich bei näherem Hinsehen als Singlegarn
und sah verdächtig handgesponnen aus.
Ich habe je zwei Lochmusterreihen eingarbeitet,
die von dem kuschligen Garn völlig geschluckt werden.
Dieses Paar hat einen Kettrand und 11 Zacken pro Stulpe.

Mein Rezept: 

• 50 Maschen mit Kontrastgarn (Baumwolle) mit der Häkelnadel auf die doppelt gelegte Stricknadel aufhäkeln und Ende mit Knoten markieren= provisorischer Anschlag

• mit Originalgarn weiterstricken, nur rechte Maschen verwenden

• am Ende der 1. R = Hinreihe (HR) 3 Maschen aufstricken. (=53M)

• stricken, bis 3 Rippen fertig sind, 

• am Anfang der nächsten HR 3 M abketten, am Ende dieser Reihe 3 M aufstricken

• so weitermachen, bis die letzte Zacke (von  z.B. 11 od 12) fast fertig ist

• die letzte Rückreihe wird durch Kontrastgarn ersetzt und damit abgekettet

• das Originalgarn mit 3-facher Reihenlänge abschneiden und zum Zusammennähen verwenden: die beiden Kanten im Maschenstich verbinden, die Maschenbögen des Baumwollgarns geben vor, wo und wie der Faden jeweils verlaufen muss. 

• die letzten drei offenen Maschen mit dem Nähfadenende abketten

• Kontrastgarnreihen auftrennen, beim Anfangsfaden Knoten beachten

• Fadenenden vernähen

Das werden sicher nicht die letzten ihrer Art bleiben.
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