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Montag, 25. November 2019

Druckknöpfe und mehr

Es gibt Verlängerung. 
Also beim Herbsthandarbeitsbingo von 60° Nord. 

Das hat mich jetzt doch dazu veranlasst, das geplante Druckknopf-Projekt noch umzusetzen. 
Die Inspiration dazu kam von Rosis Blogeintrag hier
Die Idee mit den textilen Seifenpäckchen find' ich gut.
Je ein Griff in die Frottee- und in die Baumwollstoffe-Restekiste förderte die passenden Rohstoffe zutage und im Laufe des Sonntags gediehen die Täschchen – gleichermaßen verteilten sich die Frotteefussel im ganzen Haus. 
Wie das halt so ist, wenn man Frottee verarbeitet. 
Das kleine Format mit dem dicken Stoff war ein bisschen tricky und so sind meine Seifenetuis ein bisschen windschief geworden. Sie fühlen sich aber gut an und man wird sehen, ob sie sich bewähren. 
Das gibt also heute bei "Druckknöpfen" noch ein Nachtragskreuzerl auf dem Bingo. 

Das zweite Kreuzerl setze ich noch auf "Aufräumen, Organisieren, Planen". 

"Du hast doch so viel aufgeräumt in den letzten Wochen, da gehört unbedingt ein Kreuz hin", sagte meine liebe Freundin, als ihr Blick auf den Bingozettel fiel. 
Hm. Stimmt eigentlich. Da sind zum Beispiel die beiden Schubladen, in denen sich im Laufe der Jahre etliche Wollreste und diverse Materialien von der Sorte "könnte man vielleicht mal brauchen" angesammelt hatten. 
Der eine Schub ist jetzt leer und wartet auf neue Befüllung. Im anderen Schub sind fein säuberlich noch brauchbare ausrangierte Gurte und Bänder versammelt. 

Alle Wollreste gingen an die Mittagsbetreuung. 
Ebenso die Wolle aus der "Weben mit den Kindern-Kiste", denn meine Kids sind aus dem Alter definitiv raus. Auch hier drin herrscht jetzt eitel Ordnung. 
Und meine Filzvorräte liegen neuerdings frisch durchsortiert und griffbereit im Stoffeschrank. 

Warum sehe ich eigentlich so oft vor allem, was ich nicht geschafft habe?

Das ist derzeit ein Groß-Projekt, bei dem an der Wand hinter meiner Nähmaschine ein "Utensilienbrett" entstehen soll, an das ich alles hängen kann, was ich so griffbereit brauche. 
Das Brett steht schon an Ort und Stelle, aber die Nägel sind noch nicht drin. 
Und ich kann mich einfach nicht entscheiden, mit was ich das "Nahmaschinenloch" füllen will, das dann "Pindwandfunktion" haben soll. (Immer diese vielen Möglichkeiten!)
Die "Sockel" stehen auch schon, zu diesem Zweck angeschafft und gleich gestrichen, praktisch mit kleinen Schubfächern versehen. Hier hatte ich im Hinblick auf das Bingo sogar ein Foto vom Streichen geschossen. 
Und natürlich habe ich den ganzen Nähtisch aufgeräumt, um Platz zu schaffen. 
Auch wenn da jetzt schon wieder ein bisschen kreatives Durcheinander herrscht.
Vor allem liegen dort gerade ganz viele Frotteefussel ... 

Trotzdem, die Freundin hat schon recht: Ich habe in den letzten Wochen viel aufgeräumt, (neu-)organsiert und geplant. Das Kreuzerl hier ist gerechtfertigt. 

Das ist das Schöne an (m)einem Kreativblog: Da sehe ich dann nämlich mal, was ich gemacht habe, und nicht, was nicht.
Damit habe ich jetzt drei Bingo-Reihen voll. Bingo! 




Samstag, 23. November 2019

Herbsthandarbeitsbingo

So, heut' ist der letzte Tag vom Herbsthandarbeitsbingo von 60°Nord. 
Alles in allem habe ich zwei Reihen voll. 
Mit ein bisschen Phantasie hätte ich noch das ein oder andere Werkstück unterbringen können, aber zu "Moos", "Beeren", "Küche" und "süßen Träumen" kann ich auch mit viel gutem Willen nichts vermelden und auch Knöpfe kamen in den letzten Wochen nicht vor, weder gelocht noch gedruckt. So lasse ich es gut sein und reiche mein Ergebnis ein. 

Es ist das erste Mal, dass ich bei so einem Bingo mitgemacht habe. 
Vieles hatte ich sowieso in Arbeit oder in Planung und so ging es sich ganz gut auf, aber zu manchem gab doch das Bingo den Input oder zumindest den letzten Schubs, es endlich anzgehen. 

Fazit: Es war lustig und hat Spaß gemacht. Dank an 60° Nord für die nette Aktion! 

Hier nun die Übersicht über die Herkunft meiner Kreuzchen: 

- etwas recyclen/ umarbeiten:
- eine Herausforderung.
und gleichzeitig
- Weihnachtsgeschenke:
- bei Kuchen und Getränk handarbeiten
- edles/ luxuriöses Material:
- ein Ufo fertigstellen: 
- gemeinsam handarbeiten: 
- am Martinstag handarbeiten:
da strickte ich nach vollbrachtem Tagwerk bei meinem Lieblingskrimi an diesen Socken weiter:
der ist auch gleichzeitig
- etwas warmes für die Füße
- etwas häkeln und
- für den Advent gemacht:


- etwas sticken:
(Die Maschine hat im Herbst so einiges mehr gestickt.)  

- etwas nähen 
- und für einen lieben Menschen: 
 das Maus-Etui und das Zirkel-Etui für meinen Jüngsten



- von Zapfen inspiriert: 
Zuguterletzt wurden heute noch die Socken fertig, 
- gestrickt, 
- etwas warmes für die Füße und  
- aus nachhaltigem Material
 denn die Wolle habe ich frisch ab Schur selbst verarbeitet, von einem Schaf aus dem Nachbardorf, auf dem zwar nicht das Biolabel klebt, das dort jedoch sein Gnadenbrot hat. 

Doch diese Reihe wird nicht mehr voll ... 



Und dann geh' ich mal zum Kommentieren zu 60° Nord... 



Donnerstag, 21. November 2019

zapfig

Eines dieser seltsamen länglichen Muster hatte ich letztes Jahr schon mal auf ein Lavendelsackerl gestickt. Ich fand das Ornament hübsch, fragte mich aber seinerzeit, was es mit dieser sonderbaren länglichen Form wohl auf sich haben mag. 
Irgendwann machte es "klick": Das sollen Zapfen sein. Zapfen für den Weihnachtstannenbaum. 

"Von Zapfen inspiriert" bringt ein Kreuzchen auf dem Herbsthandarbeitsbingo von 60° Nord, das morgen endet.  
Die Inspiration nahm ich zum Anlass, um ein bisschen mit meiner Stickmaschine zu spielen und verschiedene Rückseitenlösungen auszuprobieren: Mit kaschierter Rückseite oder mit Stickgarn auch in der Spule und mit andersfarbigem Filz unter dem Stickvlies. 


Besser wäre es gewesen, ich hätte immer den Unterfaden hochgeholt und ordentlich abgeschnitten, da, wo die Rückseite schön sein soll. 
Bei jedem neuen Zapfen hatte ich es gleich schon wieder vergessen. 
Der Stress im wirklichen Leben lässt grüßen.
Nichtsdestotrotz hat's Spaß gemacht und mir gefallen meine Filz-Zapfen, die den dunklen grauen Winter ein bisschen bunt und kuschlig machen. 
Im Original gehören die Muster übrigens auf Plastikfolie. 
Das Design ist von der (Achtung! Unbezahlte Werbung!) Kreativen Kiwi
"zapfig" heißt hierzulande übrigens ungefähr "kalt". 
"Zapfig werd's", hört man, wenn sich die Leute die Hände reiben, weil sie noch keine Handschuhe tragen, und dabei von einem Bein auf's andere steigen. 

Das aktuelle Wetter hier:  

Zapfig is! 

Dienstag, 19. November 2019

Häkelsterne

Die stehen schon seit Jahren auf meiner inneren "Das würde ich gerne mal machen-Liste". 

Das Herbsthandarbeitsbingo von 60°Nord gab den Schubser, es endlich auch zu tun. 
Zunächst durchforstete ich den Stapel meiner Häkelhefte nach der Anleitung, von der ich wusste, das sie irgendwo ist. Als ich sie fand, stellte ich fest, dass sie für eine Art Topflappengarn mit Nadel 3,5  gedacht war, obwohl die abgebildeten Sterne filigran und zart aussahen. 
Ich wählte aus Dornröschens Schatzkiste ein weißes Filehäkelgarn und eine bewährte Nadel 1,75 und legte los. Das Ergebnis gefiel mir gar nicht. 
(Das ist der größte der Sterne.) 
Also guckte ich im Netz, wo ich das ein oder andere Häkelschema fand, ausprobierte und meist gleich etwas abwandelte. Außerdem kramte ich noch dünneres, rotes Garn aus der Kiste und verhäkelte es mit einer 1,0er Nadel. 
Die roten Sternchen gefallen mir recht gut. 
Dafür gibt es auf dem Bingo jetzt zwei Kreuzchen: 
bei "etwas häkeln" 
und bei "für den Advent gemacht" 

Advent ist allerdings noch nicht. Weder im Kalender noch draußen. Die Bäume tragen noch viel Laub, das derzeit munter runterrieselt. Und es ist so düster, dass ich ein Stativ holen müsste, um mit meiner blitzlosen Kamera gute Fotos zu machen. 
Für gut arrangierte Fotos reichen derzeit meine Kapazitäten nicht. 
Irgendwas handarbeiten tue ich eigentlich immer. Das hilft mir etwas, manchen Wahnsinn und mache Herausforderung zu stemmen. Für einen Blogeintrag reicht's dann oft nicht mehr, was ich selber schade finde. Aber mei. Ist halt so. 
So geht der heutige Post mal eben zwischendurch husch-husch und unscharf ins Netz. 

Sonntag, 10. November 2019

Maus-Etui

"Das ist jetzt schon fast ein Markenzeichen von mir", sagte Sohn II und meldete Bedarf an drei weiteren Exemplaren an.
Gemeint sind textile Behältnisse aus Fragmenten ausrangierter Bluejeans mit seinen Initialen in Giftgrün.
Das erste wurde heute fertig: Ein Etui für seine Maus.
Es sollte etwas gepolstert sein und so versteppte ich den viel getragenen Denim für Vorder- und Hinterteil mit Volumenvlies.
Memo: 
Warnung! Der folgende Satz enthält einen Link, der als Werbung aufgefasst werden kann, da man bei Liane auch Dateien kaufen kann, wenn man will:
Die kostenlose Datei für die Minikatze ist von Lianestich und es hätte dem Stickmuster gut getan, wenn ich ihm – wie im Original vorgesehen – schwarze Konturen verpasst hätte. Ich merk's mir...

Oberstoff: alte Jeans
Futter: altes Hemd, selbst gefärbt
Polster: "leichtes Bekleidungsvlies"
Weil die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass die giftgrüne Katze samt der weißen Maus noch heute Abend auf Nimmerwiedersehen aus meinem Blickfeld verschwindet, muss sie vorher noch schnell in meinen Blog und kann nicht warten, bis die anderen Beutel fertig sind. 

Dabei stehen schon wieder eine Menge andere Projekte und Ideen in der Warteschleife Schlange. Aber verschiedene Umstände im Leben 1.0 – vor allem einer – erfordern Kraft und Nerven über Gebühr, sorgen wieder für schlaflose Nächte und alles, was daraus resultiert ... Ich wünschte, ich hätte manches schon hinter mir, was unausweichlich noch vor mir liegt ...

Samstag, 2. November 2019

Wichtelzeit

Ein paar Stücke Filz, zwei Zuckerstangen, eine Stickdatei, gute Laune und reichlich Zeit: 
Das sind die Zutaten für diese Wichtel. 
Und weil meine liebe Freundin J jedes Jahr fleißig für den Basar des Ecuadorkreises werkelt, 
weil wir beide dieses Stickmuster lustig fanden, als wir es sahen,
weil das Ecuadorprojekt unterstützenswert ist und
weil es einfach Spaß macht, was zusammen zu machen, 
schlüpfen hier von Zeit zu Zeit Wichtel aus dem Filz.  

Inzwischen sind es schon vier. 

So simpel sie auch aussehen – es steckt doch einiges an Arbeit und Aufmerksamkeit drin. 
Zu zweit brauchen wir etwa eine Stunde für einen Wichtel. Die eine bereitet Filz vor, schneidet die nächsten Teile aus und die letzen zu usw, während die andere die Maschine bedient, z.B. Sprungfäden schneidet und Farben wechselt. So arbeiten wir Hand in Hand. 
Natürlich bleibt nebenbei Gelegenheit zum Reden und auch für eine Tasse Tee, während die Maschine vor sich hin rattert. 

Jedenfalls ist hier ein Kreuzchen für "gemeinsam handarbeiten" auf dem Herbsthandarbeitsbingo von 60° Nord gut platziert. 
Und ich bin selbst gespannt, wie viele Wichtel dann für Weihnachtsfreude sorgen werden, wenn es soweit ist. 
Die beiden, die ich heute zeige, werden sicher nicht die letzten sein.


Memo (kann als unbezahlte Werbung für eine bezahlte Datei aufgefasst werden): 
Die Stickdatei ist von und das Copyright dafür liegt bei blue stitch sky