unbezahlte Werbung

Werbehinweis: Mein Blog dient vor allem mir selbst als Gedächtnisstütze. Daher werden Firmen und Marken genannt, deren Materialien bzw. Designs ich verwende. Teilweise ist die Nennung auch zur Kennzeichnung von Urheberrechten notwendig. Außerdem werbe ich hier für meinen eigenen Werkstattladen. Ich werde nicht für Werbung bezahlt.

Freitag, 28. Mai 2021

Rhabarberkuchen

Letztes Jahr hatten wir mal einen Rhabarberkuchen, der war super-lecker. 


Das ist leider auch das einzige, woran ich mich erinnerte, als dieses Jahr die Rhabarber-Saison losging.

Wie war der bloß? Mit Streuseln? Versunken? Mit Quark oder Schmand oder Pudding oder Baiser?  – Keine Ahnung! 

Also: Neues Jahr – neuer Kuchen nach neuem Rezept! Gesucht, gefunden und ausprobiert.  

Der war auch ziemlich lecker, geht aber auch noch leckerer.
So habe ich das Rezept noch ein bisschen abgewandelt, heute gleich noch einen nach der neuen Variante gebacken und für so gut befunden, dass ich es nicht wieder vergessen will.
Dann muss ich in der nächsten Saison nicht wieder rätseln.  



Ein Bund Raharber (ca 750g)

abziehen, in kleine Stücke schneiden und 
in einer verschließbaren Dose mit 

2 EL Zucker 

überstreuen (evtl. mal schütteln)

Knetteig zubereiten aus: 

100 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln mit brauner Haut
1 Prise Salz
75 g Zucker
75 g Butter
3 Eigelb
2 TL Backpulver
evtl. 1 EL kaltes Wasser, falls der Teig zu trocken wird

runde Kuchenform einfetten,
 mit dem Teig auskleiden, 
kühlstellen

Rhabarber abgießen 
und die Flüssigkeit mit Milch auf 300ml auffüllen. Aus 

1 Päckchen Vanillepudding und
300ml Milch-Zuckerwasser-Gemisch

Pudding kochen,
Rhabarberstücke unterrühren,
auf dem Teig verteilen. 

20 Minuten bei 180° backen. 
Nach 15 Min. Backzeit

3 Eiweiß
90 g Zucker 

steif schlagen und auf dem Kuchen verteilen.
Noch 25 Minuten bei 160° fertig backen. 


Die Variante mit Schokopudding war auch sehr lecker, wobei Mann meint, ihm wäre da der Kakao zu dominant. Wenn ich das nächste Mal Mandelsplitter im Haus habe, werde ich noch ein paar unter den Pudding rühren. Dann gibt's auch noch was zum Beißen. Das ist bestimmt auch fein. 


Ich finde, es sieht hübsch aus, wie der Zucker aus dem Baiser-Deckel austritt – wie eine Landschaft.

Mittwoch, 26. Mai 2021

Verrückte Vögel

Die Einzelteile eines Spiels suchten eine ordnende Verpackung, und das Regenwetter zu Pfingsten lud dazu ein, die Stickmaschine anzuwerfen. So entstand ein neues nützliches Beutelchen. 

Das Sonntags-Freebie "urlaubsreif" von "Nadelsprünge" kam mir dazu gerade recht. 
Auf der anderen Seite fanden zwei "Wacky Birds" ihren Platz.
Die gab es seinerzeit mal im Angebot und ich kam nicht umhin, sie vorsichtshalber "auf Vorrat" zu kaufen. 
Jetzt habe ich mich dran gefreut, denn diese Applikationen machen wirklich viel Spaß.
Darum kamen sie gleich nochmal zum Einsatz.  

Memo: 
Reste einer alten Jeans
Stickdatei "urlaubsreif" (Designcopyright): Nadelsprünge
Stickdatei "Wacky Birds" (Designcopyright): All Sorts of Embroidery

Samstag, 15. Mai 2021

"Werkzeugwand"

Es war einmal ... 

eine übriggebliebene Nähmaschinentischplatte.
Also ein Holzbrett mit Ausschnitt, das einst als Nähtisch auf einem gusseisernen Gestell mit Schwungrad und Trittbrett lag.   

Die Platte stand schon im Hausflur, um den Weg alles Irdischen zu gehen.
Da fiel der Blick einer lieben Freundin darauf, als sie mich besuchte:
"Nicht wegschmeißen! Das ist doch wie ein Bilderrahmen, mit diesem Ausschnitt! Da machst Du was Schönes rein."

Nun hatte ich beim besten Willen keine Verwendung für einen überdimensionierten Bilderrahmen aus ollem, hässlichen Holz. Aber seinerzeit hatte meine (moderne) Nähmaschine ihren eigenen Tisch bekommen und ich überlegte schon eine Weile hin und her, wie ich die Wand dahinter praktisch und schön nutzen und gestalten könnte. So wuchs aus dem Gedankenanstoß ein Plan, und dieser wurde nach und nach in die Tat umgesetzt. 

Die Werkzeugwand ist schon lange fertig. 

Aber letzte Woche stand meine Nähmaschine ausnahmsweise im Wohnzimmer, weil ich an einem großem Quilt arbeitete und sehr viel Platz brauchte. Da nutzte ich die Gelegenheit des kurzzeitig leerstehenden Nähmaschinenplatzes, um die alte Platte im "neuen" Zustand mal zu fotografieren. 

Memo: 
- Holz saubergemacht und anschließend mehrmals mit altem Leinöl abgerieben und gut trocknen lassen
- Baumwollstoff mit Stickmaschine bestickt (Designcopyright Embroidery Library), über zwei Lagen Volumenvlies auf eine passend zugeschnittene stabile Pappe gespannt und im Holzausschnitt befestigt. Wie ich das 
genau gemacht habe, das weiß ich schon gar nicht mehr. Jedenfalls kann ich hier mit Stecknadeln was feststecken. 

- die Haken, Knöpfe und die Leiste mit S-Haken habe ich mir aus verschiedenen Quellen zusammengesucht. 
- Nach passenden Schubladenkästen als Sockel musste ich damals länger suchen. Die habe ich dann weiß gestrichen, damit es in dem Eck nicht so dunkel ist, und auf den Kopf gestellt. So habe ich oben eine kleine "Reling" zum Sachen abstellen. Das Foto stammt vom Herbst 2019. (Eigentlich meine ich, ich hätte es damals im Zusammenhang mit dem Handarbeitsbingo schon mal gezeigt.)


- Natürlich ist das Brett zusätzlich an der Wand festgeschraubt, damit es mir nicht entgegenkommt.

Inzwischen hat sich auch auf diesem Brett eine eigene Ordnung eingefunden, die aus dem Alltag entstand und sich bewährt. Wenn ich mir das jetzt auf dem Foto ansehe, dann sieht es nicht so aus, wie aus dem "Schöner-Wohnen-Katalog", aber mir taugt es so. 

Und jetzt stelle ich meine Nähmaschine wieder an ihren Platz ...