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Mittwoch, 4. Februar 2026

Test-Handtuch mit einem Wassertropfen

Nur ein einziges größeres Stück Frottee war nach der Waschlappenaktion noch übrig, das noch für einen Waschlappen gereicht hätte. Aber:

Damit wollte ich meinen neuen Stickrahmen ausprobieren. 

Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal einen Versuch mit einem "Monsterhoop"  für meine Stickmaschine gewagt. Die beiden harmonierten jedoch nicht miteinander. Der Rahmen wackelte in der Halterung. Die Stiche landeten oft nicht präzise an der richtigen Stelle, so dass ich den Rahmen wieder zurückschickte. 

Nun stolperte ich durch Zufall über ein anderes Magnetrahmensortiment, das angeblich zu meiner Maschine passen sollte, und mir bisher noch nicht untergekommen war. 

Das wollte ich ausprobieren. So bestellte ich ein Exemplar mit einer Stickfläche von 20 cm x 20 cm, was ideal sein dürfte, falls man mal eine ganze Decke in der Stickmaschine quilten möchte. (Die Autokorrektur möchte Quoten und Quinten, zu quilten ist sie nur sehr schwer zu überreden.)  

Einen der Frösche stickte ich versuchsweise schon im neuen Rahmen. Das ging problemlos, aber da für die Waschlappen der 14 cm x 20 cm - Rahmen ausreicht und weniger Stickvlies verbraucht, blieb ich für die Waschlappen dann doch bei diesem. 

Der große Vorteil an Magnetrahmen ist, dass man den Stoff nur mit Magneten fixiert. Im Standardrahmen wird er ja in Ecken und Winkel  gedrückt und zwischen zwei Kunststoffleisten verspannt, was vor allem an den Ecken Spuren hinterlassen kann; wenn's dumm kommt sogar Löcher. Manche Stoffe sind da anfälliger als andere. 

Eine wirksame Maßnahme dagegen ist es, nur das Stickvlies einzuspannen und den zu bestickenden Stoff z.B. mit einem Heftrahmen zu fixieren. 

Aber gerade Frottee kann man eigentlich auch sehr gut ganz ohne untergelegtes Stickvlies verarbeiten. Jedenfalls an meiner Maschine geht das prima. Ich finde, die Unterseite wird dann schöner. Beim Einspannen muss man allerdings sehr auf die Ecken achten. Abdrücke verschwinden zwar spätestens in der Wäsche, aber manchmal wird der Stoff in den Ecken auch gedehnt und beult dann aus. 

Also ist Frottee ein guter Kandidat für den Magnetrahmen. 

Jetzt musste ich aber feststellen, dass mein letztes Frotteestück mit 30 cm x 20 cm zu schmal war, um es an den Längsseiten mit den Magneten auf dem Rahmen zu fixieren. 

Weil ich den Rahmen aber unbedingt testen wollte, tat ich etwas, was ich niemandem empfehlen würde: Ich spannte den Stoff nur zu zwei Dritteln in den Rahmen, also so, dass drei Seiten ordentlich fixiert waren und an der vierten ein Streifen im Rahmen leer blieb. Hier besteht die Gefahr, dass sich der Fuß unter das Stickgut wurschtelt, falls die Maschine große Bewegungen fährt. (Das macht meine zum Beispiel bei Sprungstichen.) Außerdem ist die eine Kante ja relativ locker, da sie nicht fixiert ist. 

Aber: Alles ging gut und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. 

Jetzt brauche ich unbedingt mal ein paar Projekte für den 20 x 20 - Rahmen. Vielleicht brauche ich auch noch einen Magnetrahmen in einer kleineren Größe? 

Von hinten sieht das übrigens so aus: 



Memo: 
Stoffrest, Schrägbandrest, Stickdatei "Winsome Waterdrops" von Dianas Dezigns (secretsofembrodery)

Hatte ich mir nicht vorgenommen, kurz zu posten? 


Montag, 2. Februar 2026

Von Fröschen und anderen Waschlappen


Neben meinen aktuellen Bemühungen, alte Stoff-, Rohstoff- und Wertstoffberge abzubauen, versuche ich, neue gar nicht erst entstehen zu lassen. 

Deshalb sollte der apfelgrüne Frotteestoffrest vom Badetuch für den kleinen Emil umgehend transformiert werden. 

Als ideal erwiesen sich jetzt die Stickdateien für Waschlappen, die ich einst in einer Sale-Aktion erstanden hatte. 

Eigentlich sind sie so gedacht, dass man fertig konfektionierte, einfarbige Hand- oder Gästetücher zu lustigen Kinderwaschlappen umarbeitet, wobei deren Ränder als Unterkanten genutzt werden. So kann das ganze Projekt an der Stickmaschine fertiggestellt werden. 
Da mein Stoff rundum offene Kanten hatte, habe ich zunächst je eine kurze Seite mit Schrägband eingefasst und die Datei dann nach Anleitung abgearbeitet. 
Bei der Gelegenheit konnte ich auch gleich ganz wunderbar Schrägbandreste verwerten. 😀

Allerdings finde ich den Kantenabschluss im Bereich der Nähte nicht optimal. Sicher, bei gekauften Waschlappen ist das auch so, aber wenn man's selbst macht, kann man es ja schöner machen. Also bin ich recht schnell dazu übergegangen, die Kanten erst einzufassen, nachdem die Waschlappen in der Stickmaschine fertig waren. Ein weiterer Vorteil dieser Reihenfolge war es auch, dass ich beim Auflegen des Rückseitenstoffes dann nicht ganz so exakt arbeiten musste. Eventuelle Überstände lassen sich ja einfach kürzen. 

Ganz nebenbei wurde ich von Waschlappen zu Waschlappen schneller, sicherer und besser im Umgang mit dem Schrägband. Ich habe es klassisch in zwei Schritten angenäht und zwar jeweils "von innen um den Fuß herum". Das empfinde ich als wesentlich einfacher, als enge Schläuche um den Freiarm der Nähmaschine zu würgen. (Ich weiß gar nicht, ob diese Waschlappen da überhaupt drüber gepasst hätten.)   

Als alle grünen Frotteestücke, die sich auf ein Stoffpaar in 15 cm x 20 cm zuschneiden ließen, zu Fröschen geworden waren, sortierte ich gleich auch noch die angestammte (nicht sehr prall gefüllte) Frottee-Reste-Schachtel durch, und verarbeitete daraus auch gleich noch (fast) alle Stücke, die noch die erforderliche Größe hatten. 

Manchmal habe ich die Dateien gespiegelt, so dass nicht alle in die gleiche Richtung grinsen. 

Ich muss sagen, diese Viecher machen echt Spaß. Nach und nach wuchs die Gruppe. Eine Zeitlang stand sie auf dem Wohnzimmertisch. Und jedes Mal, wenn ich daran vorbei kam, musste ich grinsen, natürlich auch bei jedem neuen Gesellen, der dazukam. 

Emils Schwestern und Cousinen bekamen je einen; die kleine Katze wurde von einer guten Freundin adoptiert; und der Rest der Bande schummert jetzt in einer Schachtel, bis er zu Weihnachten in Schuhkartons zu bedürftigen Kinder reisen darf, und hoffentlich dort auch für Freude sorgt.  

Memo: Stickdateien "Wash Mittens" von Mar Lena Embroidery (secretsofembroidery)








Sonntag, 1. Februar 2026

Karte zur Geburt

Zum Handtuch habe ich dann noch mit Stanzteilen die passende Karte gebastelt. Der Hintergrund ist ein Stück mit Aquarellfarben bearbeitetes Baumwollstickvlies. 

PS: Sehr geehrte Auotkorrektur, hiermit teile ich Ihnen mit, dass diese Karte ganz sicher nicht mit Stadtteilen gebastelt wurde. Auch dann nicht, wenn Sie das noch so hartnäckig behaupten!