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Freitag, 27. Februar 2026

Drei neue Shirts

In den letzten zwei Wochen habe ich einige Jerseys aus dem Stoffeschrank zu Shirts weiterentwickelt. 
Und inzwischen scheint der Winter endgültig dem Frühling Platz zu machen. 

Memo graues Shirt:
- relativ dünner Jersey mit gewaltigen Roll-Allüren 
- alter selbstentwickelter Stadard-Schnitt
- Einfassband am Hals blöderweise zu knapp zugeschnitten und deshalb als Büdchen stehen gelassen. 

Memo oranges Shirt:
- etwas festerer Jersey
- alter selbstentwickelter Stadard-Schnitt mit etwas mehr Weite. 
Einfassband am Hals wieder etwas zu knapp zugeschnitten, wenn auch nicht ganz so viel, und deshalb den Umschlag von Hand angenäht - sieht jetzt sehr edel aus. 
Memo Bambus-Muster:
- hochelastischer Jersey aus einer Markenkollektion - aber ich weiß nicht mehr, wo ich den her habe. Der Grundton ist Anthrazit, schwer zu fotografieren

- alter selbstentwickelter Stadard-Schnitt in langer A-Form 
- Einfassband am Hals umgeklappt von vorne aufgesteppt. 
- Als es fertig war, fiel mir wieder ein, dass ich den Schnitt an den Seiten um je 6 cm schmaler machen wollte, damit er besser auf den Stoff passt, aber egal. So fällt das Shirt sehr schön und von diesem Stoff hatte ich sowieso reichlich. 

Bei allen Säumen kam meine schnucklige Coverstich-Maschine zum Einsatz. 

Und im Garten gibt's jetzt viel Arbeit für die Bienen ....  







Samstag, 14. Februar 2026

Arbeitsstrumpfsocken (alt) Resteverwertung

Eigentlich dachte ich, ich hätte diese Socken schon letztes Jahr gepostet. 

Wie ich meinem Blog entnehmen kann, schlummerte die Wolle, um die es hier geht, seit rund 10 Jahren in Dornröschens Schatztruhe. Seinerzeit hatte ich für Sohn I einen ganzen Posten Socken aus einem Sockengarn von Fischer gestrickt, das "Arbeitstrumpf" heißt und etwas dicker ist, als die übliche vierfädige Sockenwolle. (Nein, ich will wirklich nicht vierrädrige Sockenwolle schreiben!) 

Was von der damaligen Aktion übrig geblieben war, waren eine einsame fast fertige Socke, noch ohne Bündchen, sowie eine ganze Menge kleine Restknäulchen in rot und blau. Zehn lange Jahre warteten sie auf Verwertung, im Dezember 2025 knöpfte ich sie mir endlich vor. 

Ich strickte mit der Maschenprobe von damals (32 M x 46 R), aber die Socke wurde so groß, dass sie sicher auch nach der Wäsche nicht die richtige Größe gehabt hätte. Also trennte ich wieder auf und zählte erstmal die alte einsame, gut abgelagerte, aber vermutlich damals noch nicht gewaschene Socke aus. 

Die folgenden drei Socken strickte ich dann auf der so ermittelten Grundlage von 32 M x 42 R. Dann mussten noch die Bündchen angestrickt (auch diese teilweise mehrfach angestückelt) und eine gefühlte Million Fäden vernäht werden. 
Aber: jetzt ist diese Wolle komplett aufgebraucht. Das fühlt sich gut an. 
Nach der Wäsche hatten sie die angestrebte Zielgröße von 43/44. 
Und der Sohn hat sich sehr gefreut, weil er genau diese Socken sehr gerne trägt. Die von damals hat er immer noch im Betrieb, was für die Wollqualität spricht. 

Das brachte mich auf die Idee, dass ich diese Wolle ja nochmal kaufen könnte. Aber das ist eine andere Geschichte ... 

(Mit der Strickmaschine "Euro 2000" gestrickt.) 




Dienstag, 10. Februar 2026

Amaryllis


Kaum sind die Weihnachtssterne abgehängt, da blüht plötzlich der Ritterstern, den ich beinahe vergessen hätte. Das ist ihm offenbar gut bekommen. 

Jetzt schaue ich ihn an und denk' mir: Wow! 

In der Küche hat die Amaryllis einen Platz, an dem ich sie immer anschauen kann und heute bekommt sie diesen Post, zur Freude für alle, die sie ansehen.