Nur ein einziges größeres Stück Frottee war nach der Waschlappenaktion noch übrig, das noch für einen Waschlappen gereicht hätte. Aber:
Nun stolperte ich durch Zufall über ein anderes Magnetrahmensortiment, das angeblich zu meiner Maschine passen sollte, und mir bisher noch nicht untergekommen war.
Das wollte ich ausprobieren. So bestellte ich ein Exemplar mit einer Stickfläche von 20 cm x 20 cm, was ideal sein dürfte, falls man mal eine ganze Decke in der Stickmaschine quilten möchte. (Die Autokorrektur möchte Quoten und Quinten, zu quilten ist sie nur sehr schwer zu überreden.)
Einen der Frösche stickte ich versuchsweise schon im neuen Rahmen. Das ging problemlos, aber da für die Waschlappen der 14 cm x 20 cm - Rahmen ausreicht und weniger Stickvlies verbraucht, blieb ich für die Waschlappen dann doch bei diesem.
Der große Vorteil an Magnetrahmen ist, dass man den Stoff nur mit Magneten fixiert. Im Standardrahmen wird er ja in Ecken und Winkel gedrückt und zwischen zwei Kunststoffleisten verspannt, was vor allem an den Ecken Spuren hinterlassen kann; wenn's dumm kommt sogar Löcher. Manche Stoffe sind da anfälliger als andere.
Eine wirksame Maßnahme dagegen ist es, nur das Stickvlies einzuspannen und den zu bestickenden Stoff z.B. mit einem Heftrahmen zu fixieren.
Aber gerade Frottee kann man eigentlich auch sehr gut ganz ohne untergelegtes Stickvlies verarbeiten. Jedenfalls an meiner Maschine geht das prima. Ich finde, die Unterseite wird dann schöner. Beim Einspannen muss man allerdings sehr auf die Ecken achten. Abdrücke verschwinden zwar spätestens in der Wäsche, aber manchmal wird der Stoff in den Ecken auch gedehnt und beult dann aus.
Also ist Frottee ein guter Kandidat für den Magnetrahmen.
Jetzt musste ich aber feststellen, dass mein letztes Frotteestück mit 30 cm x 20 cm zu schmal war, um es an den Längsseiten mit den Magneten auf dem Rahmen zu fixieren.
Weil ich den Rahmen aber unbedingt testen wollte, tat ich etwas, was ich niemandem empfehlen würde: Ich spannte den Stoff nur zu zwei Dritteln in den Rahmen, also so, dass drei Seiten ordentlich fixiert waren und an der vierten ein Streifen im Rahmen leer blieb. Hier besteht die Gefahr, dass sich der Fuß unter das Stickgut wurschtelt, falls die Maschine große Bewegungen fährt. (Das macht meine zum Beispiel bei Sprungstichen.) Außerdem ist die eine Kante ja relativ locker, da sie nicht fixiert ist.
Aber: Alles ging gut und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Jetzt brauche ich unbedingt mal ein paar Projekte für den 20 x 20 - Rahmen. Vielleicht brauche ich auch noch einen Magnetrahmen in einer kleineren Größe?
Von hinten sieht das übrigens so aus:
Stoffrest, Schrägbandrest, Stickdatei "Winsome Waterdrops" von Dianas Dezigns (secretsofembrodery)
Hatte ich mir nicht vorgenommen, kurz zu posten?