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Freitag, 27. Februar 2026

Drei neue Shirts

In den letzten zwei Wochen habe ich einige Jerseys aus dem Stoffeschrank zu Shirts weiterentwickelt. 
Und inzwischen scheint der Winter endgültig dem Frühling Platz zu machen. 

Memo graues Shirt:
- relativ dünner Jersey mit gewaltigen Roll-Allüren 
- alter selbstentwickelter Stadard-Schnitt
- Einfassband am Hals blöderweise zu knapp zugeschnitten und deshalb als Büdchen stehen gelassen. 

Memo oranges Shirt:
- etwas festerer Jersey
- alter selbstentwickelter Stadard-Schnitt mit etwas mehr Weite. 
Einfassband am Hals wieder etwas zu knapp zugeschnitten, wenn auch nicht ganz so viel, und deshalb den Umschlag von Hand angenäht - sieht jetzt sehr edel aus. 
Memo Bambus-Muster:
- hochelastischer Jersey aus einer Markenkollektion - aber ich weiß nicht mehr, wo ich den her habe. Der Grundton ist Anthrazit, schwer zu fotografieren

- alter selbstentwickelter Stadard-Schnitt in langer A-Form 
- Einfassband am Hals umgeklappt von vorne aufgesteppt. 
- Als es fertig war, fiel mir wieder ein, dass ich den Schnitt an den Seiten um je 6 cm schmaler machen wollte, damit er besser auf den Stoff passt, aber egal. So fällt das Shirt sehr schön und von diesem Stoff hatte ich sowieso reichlich. 

Bei allen Säumen kam meine schnucklige Coverstich-Maschine zum Einsatz. 

Und im Garten gibt's jetzt viel Arbeit für die Bienen ....  







Dienstag, 10. Februar 2026

Amaryllis


Kaum sind die Weihnachtssterne abgehängt, da blüht plötzlich der Ritterstern, den ich beinahe vergessen hätte. Das ist ihm offenbar gut bekommen. 

Jetzt schaue ich ihn an und denk' mir: Wow! 

In der Küche hat die Amaryllis einen Platz, an dem ich sie immer anschauen kann und heute bekommt sie diesen Post, zur Freude für alle, die sie ansehen. 

Montag, 16. Juni 2025

Taglilie

Nach vielen Jahren Pause haben die Taglilien dieses Jahr so einiges geplant. Ich beobachte sie schon seit einer ganzen Weile und warte auf die erste Blüte. Heute war es soweit.  



Sonntag, 9. März 2025

Musik


Mal wieder ein kleines Stückchen Musik, gespielt auf der Tonedrum Hokkaido.
Ich hätte ja gerne die ganze Trommel gefilmt, aber dafür bräuchte ich eine andere Ausstattung. Das Wichtigste an dem Filmchen ist eh die Musik. Schaut Euch beim Zuhören einfach die Blümchen an : ) 


Die Frühlingssonne tut so gut! 



Freitag, 10. Mai 2024

Mantel mit Glitzer

Der Frauenmantel begrüßt den Tag in seinem mit vergänglichen Diamanten gesäumtem Morgenrock. 
Leider kann ich das mit der Kamera gar nicht so festhalten, wie es in echt ist. 
Schönheit, die sich nicht festhalten lässt. 
Beim Betrachten kommt mir ein Vers aus der Bibel in den Sinn (Mt. 6,28):
"Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. ... "
Nun kenne ich Salomos Pracht nicht, die ist ja auch schon lange dahin. 

Diese Pracht hier erfreut jedenfalls heute mein Herz. Danke an den Schöpfer. 



Freitag, 21. Juli 2023

Kerzen gießen

Resteverwertung. 

Aus alten Gläsern, Wachsresten und ein paar Tropfen Duftöl gegen Mücken wurden neue Kerzen für draußen. 

Merke: Der Schaschlikstab, der den Docht oben festhält, muss unbedingt solang dableiben, bei das Wachs vollständig ausgehärtet ist, weil der Docht sich sonst in Kurven legt. 

Ich habe die Gläser später nochmal mit zusätzlichem Wachs aufgegossen,  aber optimal ist es so nicht. 




21.7.23

Mittwoch, 5. Juli 2023

Weinschwärmer


Früher habe ich seine Artgenossen hier öfter gesehen, aber schon seit langem gar nicht mehr, obwohl in unserer hauseigenen Wildnis viele Weidenröschen wachsen und wachsen dürfen.

Daher freue ich mich sehr, mal wieder so einem hübschen Kerl im Garten zu begegnen.  


Freitag, 9. Juni 2023

Totholz ...


... im Garten ist ganz schön lebendig. 

Und die Natur schafft wunderbare (Wunder - bare) Kunstwerke. 






 


Samstag, 2. Oktober 2021

Apple Pie - meine Version




Roter Bellefleur – so heißt einer unserer Apfelbäume. Es ist eine alte Apfelsorte, eigentlich ein Lagerapfel, der immer besser schmeckt, je länger die Früchte liegen. Dafür müssen sie jedoch unversehrt sein. 

Dieses Jahr trägt der Baum richtig viel, aber leider wirft er derzeit mit wurmstichigen Äpfeln nur so um sich. Die großen, rotbackigen Früchte sind ungelagert nicht ganz so schmackhaft, aber so wie ich nun mal bin, kann ich das Fallobst nicht verkommen lassen. Zum Glück eignet sich die Sorte auch sehr gut für Apfelmus, so dass ich sie auch gut mit den kleinen Falläpfeln der anderen Bäume mischen kann. 
Inzwischen sind die Kellerregale hinreichend mit herrlichem, selbstgemachten Apfelmus gefüllt.
Und wir haben schon einen Teil der Äpfel geerntet, die unversehrten verstaut, für die anderen muss ich mir was einfallen lassen.  

So habe ich mich jetzt aufs Apfekluchenbacken verlegt. Drei verschiedene Varianten finden wir schon mal richtig gut, aber so wie ich nun mal bin, habe ich die Originalrezepte nach meinem Geschmack abgewandelt. 

Damit ich nächstes Jahr nicht wieder suchen muss, schreibe ich das gleich mal auf.
Hier das erste:  

"Mein Apple-Pie", zu deutsch Apfelpastete: 

Knetteig: 
160g Dinkelvollkornmehl, frisch gemahlen
160g Mehl
1 gestr. TL Salz
2 TL Zucker
100g kalte Butter in Stücken (demnächst mit noch weniger experimentieren!)
nach Bedarf 3-5 EL kaltes Wasser 

Teig in eine größere und eine kleinere "Hälfte" teilen, kalt stellen

Füllung: 
Äpfel schälen, entwurmen, entkernen, in Sechstel oder so und dann in Scheibchen schneiden
davon 800g vermischen mit: 
1 EL brauner Zucker
3 EL Mehl
1 EL gemahlene Orangenschale
1/2 TL Zimt
1/4 TL Muskatnuss gemahlen
1 Prise Salz
evtl. Zitronensaft

größere Teighälfte rund ausrollen, in gefettete Form legen
Füllung darauf verteilen
Teigrest rund ausrollen, als Deckel oben auflegen, einschneiden

An dieser Stelle kann man man Deckel einstreichen mit einer Mischung aus 
1 verquirltem Eigelb,
3 EL Milch,
etwas braunem Zucker. 

bei 180° Umluft 45 Minuten backen

Aber ich finde es lästig, dass ich dann das Eiweiß übrig habe, deshalb habe ich das zweite Exemplar nach dem Backen (noch heiß) mit einem Guss aus Zitronensaft und Puderzucker eingestrichen. 

Die "Apfelpastete" schmeckt uns am Folgetag mindestens genauso gut, wenn nicht noch besser. In dieser etwas salzigen und mit Muskat gewürzten Umgebung zeigt sich unser erst gefallener und dann gebackener Bellefleur von seiner allerbesten Seite – einfach nur lecker! 

Und in diesem Aggregatszustand lagert er jetzt auch in der Tiefkühltruhe und harrt der kommenden Wintersonntage. Ich freu mich dann schon mal darauf.

 


Mittwoch, 16. September 2020

Apfelblüte - mitten im September

Die Äpfel sind reif. 

Der Herbst ist schon zu spüren. 

Die ersten Blätter fallen – und der Apfelbaum blüht! 



Was soll man davon halten?

? 


Freitag, 12. Juni 2020

Wo geht's lang?

Nachbars Katzen haben mein Salatbeet okkupiert.
Als Klo.
Das gefällt mir gar nicht, denn ich mag Katzenkacke weder beim Garteln an den Händen noch in der Salatschüssel.
Also habe ich provisorisch über die Schneckenzaunkanten gelegt, was mir gerade in die Hände fiel und halbwegs geeignet erschien: einen alten umgedrehten Fahrradkorb, 2 kleine Rankgitter ...
Die große Weinbergschnecke nutzt die Rankhilfe, um das Salatbeet in schwindelerregenden Höhen zu überqueren.

Wo geht's lang?
Ob sie einen Plan und ein konkretes Ziel hat?

Gleich ist sie irgendwo angekommen.




Die Kollegin bevorzugt den Weg durch das Beet, muss aber noch über die Kante.
Ich helfe ihr mal lieber. Nicht, dass sie sich noch zwischen den Salatpflanzen verirrt.


Ich mag Weinbergschnecken und freu mich, dass bei uns so viele wohnen.

Samstag, 30. Mai 2020

Krokodile. Oder: Das kommt davon, ...

... wenn man ein Buch schreibt, in dem ein Krokodil eine wesentliche Rolle spielt.  

Ich habe mir bei der Suche nach einem Motiv für das Geburtstagsgeschenk für die Autorin wirklich Mühe gegeben: Designs mit Blümchen, Posaunen und Noten gesichtet, ein Duzend Entwürfe mit Namenszügen mit und ohne Schnörkel, mit und ohne Applikation erstellt... 


Am Ende waren es dann doch Krokodile, die sich auf dem Beutelchen einfanden. Gut getarnt wie ihr literarischer Artgenosse liegen sie in den üppig blühenden Eger-Auen und sind erst auf den zweiten Blick erkennbar, flankiert von Klapperschlangen und Eichhörnchen, auf der Vorderseite einander zugewandt, auf der Rückseite im Abmarsch. 

So ein Etui braucht heutzutage übrigens Jede*R. 
Unbedingt. 
Lässt sich darin doch stilecht und praktisch das angesagteste Mode-Accessoire aller Zeiten verstauen, jenes textile Must-have, das selbst vor dem/der größten Modemuffel*in nicht Halt macht. 

Deshalb habe ich gleich noch zwei gemacht. 



Nein – das stimmt jetzt nicht. 
In Wirklichkeit habe ich noch zwei gemacht, weil ich diese Continuous-Line Steppentier-Motive so toll finde.
(Desings/ Designcopyright: Designs by Petro/Secrets of Embroidery)
Die beiden schwarzen Beutelchen sind ein bisschen kleiner als das bunte. Hierfür habe ich die beiden Motive (eines davon gespiegelt) etwas ineinander geschoben. Ich finde, das sieht ziemlich genial aus. 
Nach dem orangen wollte ich noch ein Multicolour-Garn probieren. Auch das gefällt mir richtig gut, allerdings gab es ziemlich viele lästige Fadenrisse. Deshalb habe ich die Rückseite dann in ocker gearbeitet. 
Beim Fotografieren wurde ich wieder von all den Schönheiten im Garten abgelenkt. 
Die Moosrose ist noch nicht ganz offen, verströmt aber schon einen betörenden Duft. 
Sie stammt aus dem Elternhaus meiner Mutter und ist seit fast 100 Jahren in Familienbesitz, soweit ich weiß. 
Ich freue mich, dass sie in unserem Garten inzwischen so gut Fuß gefasst hat. 



Memo: 
(Hätt' ich beinahe vergessen.) 
Der schwarze Stoff war mal eine Hose von Sohn II, das Innenfutter ein oranger Vorhang. 
Der Blümchenstoff stammt von einem Nähprojekt, das in meiner Erinnerung eng mit meiner ersten eigenen Wohnung um 1989 verknüpft ist, das Futter ist ein Damastrest unbekannter Herkunft, passend mit eingewebten Blümchen. 
Somit sind das mal wieder "Zweites-Leben-Projekte par excellence".