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Posts mit dem Label Wollkalender 2016 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Donnerstag, 1. Dezember 2016
Ein warmes Bild für eine kalte Zeit oder
der Wollkalender im Dezember.
Dieses Bild stand am Anfang des Wollkalenders: Es brachte mich auf die Idee.
Ich fand es so schön, dass ich es auch an der Wand und nicht nur am Bildschirm sehen wollte.
Es entstand übrigens mitten im Sommer. Mehr Bilder davon gibt's hier.
Damit geht mein Wollkalenderjahr zu Ende. Für 2017 gibt es keinen, dafür hatte ich in diesem Herbst keine Kraft und keine Kapazitäten. Mal sehen, was so im nächsten Jahr an Ideen und Bildern wachsen und reifen wird.
Mittwoch, 9. November 2016
Lila oder
... der Wollkalender im November.
Das Bild zeigt einen lila-rot-Ausschnitt meiner cym-Fasermischexperimente.
In Wolle gebettet liegen darauf zwei Spindeln mit Wirteln aus Robinienholz, die ich mir vor langer Zeit bei einem Drechselkurs gemacht habe.
Dieses Jahr habe ich keinen Wollkalender gemacht. Zu viele kräftezehrende Ereignisse warfen ihre Schatten.
Das Bild zeigt einen lila-rot-Ausschnitt meiner cym-Fasermischexperimente.
In Wolle gebettet liegen darauf zwei Spindeln mit Wirteln aus Robinienholz, die ich mir vor langer Zeit bei einem Drechselkurs gemacht habe.
Dieses Jahr habe ich keinen Wollkalender gemacht. Zu viele kräftezehrende Ereignisse warfen ihre Schatten.
Donnerstag, 1. September 2016
Wie reife Äpfel unter'm Baum oder
... der Wollkalender im September.
Die Auswahl für den September fiel mir echt schwer.
In der engeren Wahl war zum Beispiel noch dieses Foto:
Ansonsten wurde zu der Wolle schon alles gesagt, nämlich hier.
Montag, 1. August 2016
Wie farbige Strohballen liegen sie da ... oder
... der Wollkalender im August.
Die Singles auf dem Bild warteten darauf, verzwirnt zu werden.
Fünf der sieben Cakes stammen aus einen Experiment, bei dem ich jeweils einen grauen und einen weißen Kammzug in der gleichen Flotte gefärbt habe.
Mehr Infos dazu gibt's dann beim Oktoberbild, auf dem sie alle fertig sind.
Damals beim Fotoshoting für den August war erst einer der sechs Kandidaten verzwirnt.
Hier noch zwei Bilder von diesen Garnen aus meinem Fotoarchiv:
Die Singles auf dem Bild warteten darauf, verzwirnt zu werden.
Fünf der sieben Cakes stammen aus einen Experiment, bei dem ich jeweils einen grauen und einen weißen Kammzug in der gleichen Flotte gefärbt habe.
Mehr Infos dazu gibt's dann beim Oktoberbild, auf dem sie alle fertig sind.
Damals beim Fotoshoting für den August war erst einer der sechs Kandidaten verzwirnt.
Hier noch zwei Bilder von diesen Garnen aus meinem Fotoarchiv:
Freitag, 1. Juli 2016
Kühle Farben und warme Wolle oder ...
... der Wollkalender im Juli.
Als ich letztes Jahr das Kalenderbild für den Juli auswählte, stand ich noch ganz im Bann des heißen Sommers.
Wenn die Pflanzen die Blätter hängen lassen, der Boden knochentrocken und rissig ist und man selbst seine Bewegungsaktivitäten am liebsten auf Schildkrötenniveau senken möchte, dann tut es gut, wenn der Blick auf kühle Farben fällt – so dachte ich.
Erfrischendes Nass und einladende Wellen waren meine Assoziationen dazu.
Tja, dieses Jahr hatten wir zumindest hier im Süden Deutschlands bis jetzt noch keine nennenswerte Hitzewelle, dafür Wasser in Fülle und mancherorts auch zuviel davon.
Mal sehen, was der Juli bringt.
Zum Glück hat Wolle ja bekanntermaßen bemerkenswerte temperaturausgleichende Eigenschaften, die man sich auch in diesem Fall zunutze machen kann: Sollte der Sommer zu kühl und nass werden, denkt man einfach an die wohltuende Wärme der Wolle, wenn das Auge auf dem Kalenderbild ruht.
Es zeigt selbstgefärbte deutsche Merinokammzüge, die mittlerweile unter den Händen einer Freundin zu einer Kinderweste wurden. Hier habe ich schon davon berichtet.
Mittwoch, 1. Juni 2016
Grün-gelb und grün ... und gelb ...
... oder der Wollkalender im Juni
Das Bild ist selbsterklärend: Der Wollstrang besteht aus einem dunkelgrünen Single und einem Single aus gemischten Gelb-Grüntönen. Das fertge Garn hat darurch Farbverläufe.
Immer wieder spannend finde ich die Wechselwirkung verschiedener Farben aufeinander und untereinander.
Den Farbmix-Rest habe ich mit einem gelben Kammzug versponnen, und die Farben sehen plötzlich ganz anders aus.
Mix/grün Strang 1: ca.183g, ca.530m
Mix/grün Strang 2: ca.145g, ca.488m
Mix/gelb: ca. 79g, ca. 229m
Das Bunte dürfte einer meiner ersten selbstgefärbten Kammzüge gewesen sein.
Noch harrt das Garn der weiteren Verwendung.
Sonntag, 1. Mai 2016
Der Rest aus der Kardiermaschine oder ...
... der Wollkalender im Mai.
Das Bild zeigt ein Kardenband, in dem die Wollreste vereint sind, die die Besitzerin einer kleinen feinen Lohnkardiererei am Schluss noch aus den Walzen gekratzt hat, nachdem meine gewaschene und gefärbte Rohwolle fertig kardiert war. Es ist sozusagen der Maschinenputzer.
(Ein Foto der "richtigen" Fasern gibt's z.B. hier)
Aus der Wolle sind Handschuhe geworden.
Als ich sie im Januar 2015 gestrickt habe, habe ich die Bündchen zum Schluss gleichzeitig angestickt, um die Wolle optimal ausnutzen zu können. (Dafür habe ich den Garnrest nochmal neu gewickelt und dann das eine Bündchen von innen aus dem Knäul, das andere von außen gearbeitet.)
Zwei Fotos aus dem Archiv. Das Garn habe ich offenbar gar nicht fotografiert. Wenn ich mich recht erinnere, waren das meine ersten Versuche mit dem langen Auszug.
Zunächst hatte ich etwas Sorge, diese Faserreste könnten vielleicht nicht stabil genug sein, aber die Handschuhe haben sich nun schon in 1,5 Wintern bewährt: Sie wärmen sehr schön und zeigen noch keine nennenswerten Abnutzungserscheinungen. (Da ich viel Fahrrad fahre, werden Handschuhe bei mir immer an den gleichen Stellen stark beansprucht.)
Und noch zwei aktuelle Bilder: Wo seinerzeit die Dahlien blühten, stehen gerade Tuplen.
Das Bild zeigt ein Kardenband, in dem die Wollreste vereint sind, die die Besitzerin einer kleinen feinen Lohnkardiererei am Schluss noch aus den Walzen gekratzt hat, nachdem meine gewaschene und gefärbte Rohwolle fertig kardiert war. Es ist sozusagen der Maschinenputzer.
(Ein Foto der "richtigen" Fasern gibt's z.B. hier)
Aus der Wolle sind Handschuhe geworden.
Als ich sie im Januar 2015 gestrickt habe, habe ich die Bündchen zum Schluss gleichzeitig angestickt, um die Wolle optimal ausnutzen zu können. (Dafür habe ich den Garnrest nochmal neu gewickelt und dann das eine Bündchen von innen aus dem Knäul, das andere von außen gearbeitet.)
Zwei Fotos aus dem Archiv. Das Garn habe ich offenbar gar nicht fotografiert. Wenn ich mich recht erinnere, waren das meine ersten Versuche mit dem langen Auszug.
Zunächst hatte ich etwas Sorge, diese Faserreste könnten vielleicht nicht stabil genug sein, aber die Handschuhe haben sich nun schon in 1,5 Wintern bewährt: Sie wärmen sehr schön und zeigen noch keine nennenswerten Abnutzungserscheinungen. (Da ich viel Fahrrad fahre, werden Handschuhe bei mir immer an den gleichen Stellen stark beansprucht.)
Und noch zwei aktuelle Bilder: Wo seinerzeit die Dahlien blühten, stehen gerade Tuplen.
Freitag, 1. April 2016
Lauter bunte Batts oder
... der Wollkalender im April.
Das ist auch ein Foto von meinen Farb- und Mischexperimenten:
Es zeigt aus drei Farben gemischte Batts – einmal durch den Regenbogen.
Die Ausgangsfarben waren allerdings andere als beim Februarbild.
Hier habe ich rot, gelb und blau anteilig genau gewogen und auf der Trommelkarde Hero gemischt und kardiert.
(südamerikanische Merino im Kammzug von Wollknoll: "rittersporn", "feuerrot", "leuchtgelb")
Das ist auch ein Foto von meinen Farb- und Mischexperimenten:
Es zeigt aus drei Farben gemischte Batts – einmal durch den Regenbogen.
Die Ausgangsfarben waren allerdings andere als beim Februarbild.
Hier habe ich rot, gelb und blau anteilig genau gewogen und auf der Trommelkarde Hero gemischt und kardiert.
(südamerikanische Merino im Kammzug von Wollknoll: "rittersporn", "feuerrot", "leuchtgelb")
Die Wolle ist noch nicht versponnen.
Freitag, 11. März 2016
Stilechte Recycling-Briefumschläge
Schon als Jugendliche habe ich aus den Seiten bunter Illustrierter und aus Reklame Briefumschläge gebastelt. Damals hatte ich einfach ein Kouvert auseinandergenommen, auf eine Pappe geklebt und dann ausgeschnitten. Und diese Schablone benutze ich immer noch hin und wieder, um ein Kalenderblatt in einen besonderen Grußträger zu verwandeln.
Dann fühle ich mich ein bisschen wie damals, als ich noch jung war...
Heute habe ich noch eine stilechte Umhüllung für die Anleitungen in den Handspindelsets gesucht, die es morgen an meinem Stand zu kaufen und auch bei der Tombola zu gewinnen geben wird.
Da lag es nahe, einfach den Andruck meines Wollkalenders umzufunktionieren – denn die Loseblattsammlung der schönen Bilder liegt sonst eh nur nutzlos in einer Mappe herum.
Doppelter Nutzen, das mag ich.
Und nun höre ich ganz laut meine Matratze nach mir rufen!
Dann fühle ich mich ein bisschen wie damals, als ich noch jung war...
Heute habe ich noch eine stilechte Umhüllung für die Anleitungen in den Handspindelsets gesucht, die es morgen an meinem Stand zu kaufen und auch bei der Tombola zu gewinnen geben wird.
Da lag es nahe, einfach den Andruck meines Wollkalenders umzufunktionieren – denn die Loseblattsammlung der schönen Bilder liegt sonst eh nur nutzlos in einer Mappe herum.
Doppelter Nutzen, das mag ich.
Und nun höre ich ganz laut meine Matratze nach mir rufen!
Dienstag, 1. März 2016
Wo ist denn nur der Frühling hin ? Oder ...
... der Wollkalender im März.
Heute morgen frisch umgeblättert:
Da lockt das frische Grün, das tatsächlich schon vorhanden ist.
Ganz sicher.
Ich habe es gesehen,
beim Sonntagsspaziergang vorgestern.
Überall.
O.k., das Scharbockskraut blüht noch nicht,
aber Krokosse und Winterlinge sind schon fast wieder fertig damit.
Heute kann man das beinahe nicht glauben.
Draußen ist tiefster Winter.
Hier ein ganz frischer Blick aus der Terrassentür:
Na, das gibt es ja öfter mal im Leben, dass etwas da ist,
obwohl man es im Augenblick nicht sehen kann.
Aber nun zu den harten kratzigen Fakten des Märzkalenderbildes:
Im Körbchen ist die sortierte, für brauchbar befundene und gewaschene Wolle von den bunten Schafen, die in der Nachbarschaft meiner Schwiegermutter wohnen.
Schon lange sind die Fasern vom Hero kardiert und harren im (dunklen) Wohnzimmereck ihrer Bestimmung.
Es sind viele eher kleine Portionen von verschiedenen Schafen, alle unterschiedlich kratzig, zum Großteil aber kein bisschen kuschlig.
Der braune, weichere Anteil ist in Arbeit und immer noch dabei, eine Weste zu werden.
Nun habe ich aber doch nochmal eine der Kisten fürs Foto ins helle Schneelicht getragen.
Ich könnte mir vorstellen, dass eines Tages ein kleiner Teppich daraus wird.
Montag, 1. Februar 2016
Lauter bunte Rolags oder...
... der Wollkalender im Februar.
In Februarbild sind einge Rolgas zu sehen, bei denen ich mit Farbmischungen experimentiert habe. Es gibt ja recht unterschiedliche Theorien über Farben.
In der Grundschule lernen die Kinder meistens, rot, blau und gelb seien die Grundfarben, aus denen alle Farben gemischt würden.
Mitunter schütteln Leute, die im Druck- oder Fotobereich mit Farben arbeiten, hierüber den Kopf.
Sie mischen Farben aus cyan, magenta und yellow, wobei cyan einen deutlichen Türkiseinschlag hat und magenta ins Pinke geht.
Ich habe mit Wollmischungen aus beiden Grundfarbentheorien experimentiert.
Im Februarbild ist ein Teilbereich meiner cym-Reihe zu sehen.
Weil cym nicht als definierte Farben im Wollhandel angeboten werden, habe ich nach Optik entschieden und mir diese drei Farben bestellt:
Es ist "südamerikanische Merino" von Wollknoll in den Farben "leuchtpink", "leuchtgelb" und "türkis" und liegt nach dem Vergleich mit einem Farbkeil aus der Druckbranche recht nah an den cym-Grundfarben.
Für die Mischung der Rolgas griff ich zu den Handkarden.
Übrigens stammt auch das Titelbild des Kalenders aus diesem Mischexperiment.
Die Handspindel ist ein Eigenbau. Ich drechselte den Wirtel aus Robinienholz bei einem Drechselkurs, den ich mit meinem Ältesten besuchte. Ach, ist das schon lange her... Mittlerweile drechselt er richtig gut, ich bin jedoch lieber bei meiner Wolle geblieben.
Aber die Spindel dreht und läuft, wie sie soll.
Die Rolags liegen jetzt in Dornröschens Schatzkiste und träumen von dem,
was sie einmal werden wollen.
Sonntag, 3. Januar 2016
Die blaue Jacke oder....
... der Wollkalender im Januar
Eigentlich hatte ich vor, in jedem Monat zu erzählen,
wie es zu dem jeweiligen Kalenderbild kam und was dahintersteckt....
.... aber schon beim ersten Bild scheiterte die Idee daran, dass ich von der betreffenden Jacke gar kein Foto hatte, obwohl sie schon seit über einem Jahr im Dauergebrauch ist.
(Tja, das Wesentliche an einer Jacke ist ja auch, dass sie wärmt, und nicht, dass es Fotos von ihr gibt.)
Nun hat mir heute der Schnee eine hübsche Kulisse beschert, und so musste sie jetzt einfach mal runter von den Schultern und raus auf den Kleiderbügel.
So kann ich mit drei Tagen Verspätung den ersten Kalenderfotoeintrag bieten.
So, jetzt von vorn:
Das Material ist Schwarzkopfwolle von Schafen aus dem Nachbarort aus der Ernte 2014.
Den "grundlegenden Wollhaufen" habe ich hier schon einmal vorgestellt.
Damals hat mir ein Gewitter den zum Sortieren bereitliegenden Berg nassgeregnet,
so dass ich dann zügig arbeiten musste.
Der Abfall wurde wegsortiert und die gute Wolle nach Länge und Beschaffenheit in verschiedene Körbe sortiert.
Im Bild ein Teil der ungewaschenen sortierten Wolle.
In jener Woche im Sommer August 2014, in der ich einmal "sturmfrei" hatte, wanderte dann ganz viel Wolle ins Farbbad. Für die blaue Jacke kamen der Inhalt des blauen und des gelben Plastikkorbes links vorne, der petrol-türkisfarbige Haufen hinter dem grünen Berg sowie der noch weiße Inhalt des Korbes links hintern zum Einsatz. Letzterer wurde vorher noch gefärbt, aber dummerweise war mir bei der ganzen Färbeaktion "blau" ausgegangen, so dass ich erst nachbestellen
und später noch färben musste.
Er wurde ziemlich dunkelblau mit einer Lilanote.
Die blau-petrol-Töne packte ich zusammen in eine Tüte und schickte sie zum Kardieren weg.
Ich bat um eine gute Mischung der Farben und erhielt sie auch.
Der Kandidat liegt entspannt auf dem Liegestuhl und harrt der Dinge, die da kommen.
Vom fertigen Garn gibt es kein Foto, vom Stricken auch nicht,
ebensowenig von der Jacke im Neuzustand.
Es war allerdings das erste Garn, von dem ich mir eine Tabelle
mit Lauflängen und Gewichten machte.
Für die Ärmel nahm ich dann die beiden dünneren Portionen.
Ich begann mit dem Stricken im November und eine Freundin,
die mir mal beim Stricken zuguckte, meinte:
Das ist wie die Farbe des Meeres: Man denkt, es ist blau, aber es sind ganz viele Farben, die in einander verschwimmen.... Da hat sie recht, finde ich.
Irgendwann im Januar 2015 war die Jacke dann so ziemlich fertig.
Nur die Knöpfe fehlten noch – und fehlen bis heute.
In der Blende sind zwar Knopflöcher, aber ich fand irgendwie nichts, was mir gefiel.
(Als ob ich nicht gefühlte Millionen von Knöpfen mein Eigen nennen würde – aber keiner wollte an die Jacke.)
So zog ich sie schließlich ohne an, was sich jedoch wärmetechnisch nicht bewährte.
Eine Zeitlang improvisierte ich mit Klammern oder Sicherheitsnadeln bzw. einer Kiltnadel.
eine Eisenfibel nach bronzezeitlichem Vorbild.
Ursprünglich war sie schwarz, aber durch den Gebrauch schimmert sie
mittlerweile stellenweise metallisch.
Ich konnte mir früher nie so recht vorstellen, wie diese Fibeln verwendet wurden und fand sie theoretisch auch nicht praktisch.
Aber da kannte ich sie ja auch nur in Vitrinen und aus Büchern.
Doch seit ich eine auch praktisch im Gebrauch habe, habe ich sie sehr schätzen gelernt.
Normalerweise sitzt sie übrigens nicht so weit oben wie auf dem Foto, wo sie die Jacke daran hindert, vom Bügel zu rutschen, sondern an einer Stelle, wo sie dafür sorgt, dass die Jacke zu und meine Frontseite warm bleibt.
Meine blaue Jacke in den Farben des Meeresrauschens ist sehr gemütlich und die Wolle gibt eine angenehme ausgleichende Wärme. Ich trage sie ausgesprochen gern und sie hat sich schon in vielen Lebenslagen bewährt.
(Und sie ist schuld, dass manch anderes handgestrickte Stück nun im Schrank liegen bleibt.)
Mittlerweile hat sie ja auch schon einen Partner bekommen.
Memo:
Gewicht: 750g
Nadeln: Nr. 4,5, Ärmel: Spiel Nr.5
(Der erste fast fertige Ärmel mit 4,5ern war viel zu stramm und ich musste feststellen,
dass ich mit Spielen offenbar viel fester stricke als mit Rundnadeln.
Also war Ribbeln angesagt.)
Schnitt: Raglan von oben nach Gefühl.
Blenden, Seiten und Bündchen:
HR rechts, RR 1r/1l
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