Freitag, 1. Juli 2016

Kühle Farben und warme Wolle oder ...


... der Wollkalender im Juli.

Als ich letztes Jahr das Kalenderbild für den Juli auswählte, stand ich noch ganz im Bann des heißen Sommers
Wenn die Pflanzen die Blätter hängen lassen, der Boden knochentrocken und rissig ist und man selbst seine Bewegungsaktivitäten am liebsten auf Schildkrötenniveau senken möchte, dann tut es gut, wenn der Blick auf kühle Farben fällt – so dachte ich. 
Erfrischendes Nass und einladende Wellen waren meine Assoziationen dazu.

Tja, dieses Jahr hatten wir zumindest hier im Süden Deutschlands bis jetzt noch keine nennenswerte Hitzewelle, dafür Wasser in Fülle und mancherorts auch zuviel davon. 

Mal sehen, was der Juli bringt. 

Zum Glück hat Wolle ja bekanntermaßen bemerkenswerte temperaturausgleichende Eigenschaften, die man sich auch in diesem Fall zunutze machen kann: Sollte der Sommer zu kühl und nass werden, denkt man einfach an die wohltuende Wärme der Wolle, wenn das Auge auf dem Kalenderbild ruht. 

Es zeigt selbstgefärbte deutsche Merinokammzüge, die mittlerweile unter den Händen einer Freundin zu einer Kinderweste wurden. Hier habe ich schon davon berichtet.  

 

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