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Freitag, 20. September 2019

Zirkeletui II

Inzwischen verfügt auch Sohn II über mehrere Jahre Schulerfahrung, so dass allmählich die Erkenntnis reifte, dass ein Zirkel, der unverpackt auf dem Grunde der Schultasche zu ruhen pflegt, selten einsatzbereit ist, wenn er gebraucht wird. 

"Da sind dann immer diese kleinen Rädchen weg", erklärte er mir. 

In Anbetracht des neu über ihn hereingebrochenen Schuljahres und diverser desolater Zirkel in seinem Besitz suchte er also den örtlichen Schreibwarenladen auf und brachte einen neues Exemplar nach Hause, das bei mir ein Déjà-vu auslöste: 

Genau an diesem Punkt stand Sohn I seinerzeit auch schon mal. Auch er wählte bewusst das Modell mit möglichst wenig Rädchen und suchte nach einer sicheren Verpackung dafür. 

Da nun also zwischenzeitlich auch Sohn II zu der Einsicht gelangt ist, dass eine ordentliche Aufbewahrung des Zirkels dessen Lebensdauer möglicherweise erhöhen könnte, machte ich mich an die Produktion eines weiteren Zirkeletuis. 

Leider funktioniert der Link für das Zaubertäschchen von damals nicht mehr, und so musste ich meine Gehirnwindungen selbst verrenken und das Prinzip nochmal neu austüfteln. 

Zum Glück hat's funktioniert (was bei meinen Tüfteleien beileibe nicht immer der Fall ist.)

Und weil ich durchaus nochmal auf die Idee kommen könnte, Täschchen in dieser Machart zu nähen – So ging's: 

Oberstoff: alte Jeans
Futterstoff: gefärbtes Bettlaken

Beide Stoffe identisch zuschneiden, in diesem Fall 57cm x 12 cm inkl. Nahtzugabe.

Position für den Klettverschluss festlegen und diesen auf den Jeansstoff nähen.

Beide Stoffe an der geraden Schmalseite rechts auf rechts zusammennähen. Ich habe dann hier noch aus ästhetischen Gründen die Nahtzugaben auf die Jeansseite gesteppt, das ist aber nicht nötig. 

Die beiden Stoffe links auf links legen. 

Das, was später die Vorderseite bildet, bleibt doppellagig liegen. Der Oberstoff wird an der späteren Unterkante zurückgeklappt. 

 Sieht umgedreht dann so aus: 
 Dann wird der Futterstoff genauso zurückgeklappt. 


Die langen Seiten zusteppen, in der Mitte der späteren Klappe eine Wendeöffnung lassen. 
Weil Jeans furchtbar ausfranst, habe ich auch versäubert. 

Ecken abschneiden, Rundung einschneiden. 

Täschchen vorsichtig durch die Wendeöffnung wenden.  

Wendeöffnung einschlagen und absteppen. Zweiten Teil des Klettverschlusses aufnähen. 

Fertig. 








1 Kommentar:

  1. Eine tolle Idee, welche Sinn macht '0). Schön in Bildern erklärt, danke.
    Liebe Inselgrüße
    Kerstin

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