Wann immer das Wetter es zulässt (es also nicht in Strömen schüttet), fahre ich die 10km über den Berg mit dem Rad.
In den beiden letzten Wochen des Jahres nahm ich den Heimweg in völliger Dunkelheit unter die Räder – mit gutem Vorderlicht und dem Vergnügen, den Radweg fast für mich allein zu haben, nicht auf Verkehr achten zu müssen und ungestört meinen Gedanken nachhängen zu können.
So draußen unterwegs nehme ich den Jahreslauf sehr deutlich wahr.
Die Tage werden länger.
Letzten Donnerstag erreichte ich die Anhöhe genau in dem Moment, als die Sonne unterging.
Das Wetter sorgte für klare Sicht und die Alpen lagen vor mir ausgebreitet am Horizont.
Was für ein atemberaubendes Spektakel!
Ich musste unbedingt ein paar Fotos machen, wobei ich wieder einmal feststellte, dass sich mein Handy bei Landschaftsaufnahmen nicht wirklich gut macht.
Diese Woche werde ich dann wohl schon zu früh für diesen Augenblick unterwegs sein.
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