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Donnerstag, 18. Februar 2021

Stopfgarnparade oder ...

 ... eigentlich finde ich sehens- und zeigenwert, was in der hintersten Ecke meines Stoffschranks wohnt und nur selten ans Tageslicht kommt: 

Stopfgarn

Einst – als Reparieren von Kleidungsstücken noch an der Tagesordnung war – gehörte Stopfgarn zum Alltag und wurde in vielen Spinnereien in West und Ost produziert. 
Aus Baumwolle, Wolle, aus Mischungen in verschiedenen Varianten, Dralon, Zellwolle (Viskose) und auch "100% Stopfgarn", wie mancher Aufdruck verrät. 

Neben neueren Kärtchen und Röllchen haben sich im Lauf der Jahre einige Raritäten unterschiedlicher Herkunft in meiner Stopfgarnschachtel angesammelt, die ein Stück Textilgeschichte erzählen. 

Bühne frei: 



































Und dann schlummert da ganz unten in der Schachtel noch eine nagelneue Büstenformergummiaustauschspange – wie auch immer die da hingekommen sein mag. 

Der Aufdruck verrät: "Der Büstenformergummi unterliegt der stärksten Beanspruchung – eine Austauschspange fügen wir daher bei." 




Kommentare:

  1. hej,
    ach wie toll! so viel schönes stopfgarn, da wird mir ganz nostalgisch zumute :0) hier bekommt man so ohne weiteres gar kein stopfgarn- wer stopft noch strümpfe? man schmeisst ja immer gleich alles weg :0( deine sammlung ist richtig genial!ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

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  2. Was für ein Schatz! Und die Garne sind von überall her, wunderschön anzusehen.
    Hab ein schönes Wochenende,
    herzliche Grüße von Susan

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  3. Das ist ja eine feine Sammlung!
    Einige der Marken waren auch in meinem Vorrat, alle verbraucht
    Aus den östlichen deutschen Ländern ist hier noch nichts angelandet, dafür aus Frankreich und aus der Schweiz.
    Dass man heutzutage kaum noch Stopfgarn findet, ist logisch. Nicht, weil die Leute nicht mehr stopfen, sondern weil die Sockenfarben so vielfältig sind, dass man gar nicht so viele Farben anbieten kann.
    "Büstenformer-Austauschspange", was für ein Wort! Danke für das Zeigen dieser wunderbaren Kollektion.

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  4. Da musste ich doch auch gleich in meiner Schublade mit Stopfwolle kramen. Bisher hatte ich noch gar nicht auf die verschiedenen Etiketten der Hersteller geachtet. Meine Sammlung kann mit deiner mithalten und viele der Marken sind bei mir auch vorhanden.(Ja, und ich stopfe noch Socken). In der Schublade liegen auch noch viele Röllchen Beilaufgarn. Einne Teil davon habe ich schon zu Pullis für Biegepüppchen verstrickt. Die verschiedenen Brauntöne des BW-Stopfgarnes habe ich auch schon zum Sticken verwendet, für Hühner auf Osterservietten. Aber von manchen Sachen sollte ich mich doch langsam trennen.

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  5. Da habe ich ja eineie Zwirne erkannt und musste über den Preis schmunzeln. Das ist schon eine beachtliche Sammlung.
    Lieben Inselgruß
    kerstin

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