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Samstag, 16. September 2017

männliche Socken in grau

 
Weil schließlich auch der Mann im Winter warme Füße braucht, 
habe ich mal wieder die Strickmaschine bewegt. 
 Memo: 
Gr. 42/43 
Garn: Regia
Strickmaschine Otto Gilgen Euro 2000
MW: 3
Mapro: 10cmx10cm=35Mx45R
Bündchen von Hand, Nadeln 2,25
Was Frau nicht versteht: Warum die Bilder im Fotoprogramm scharf sind und im Blog nicht. 

Freitag, 15. September 2017

Freihandsticken mit der Pfaff 260

In einem Nähforum kam vor einiger Zeit die Frage auf, welche alte Tretnähmaschine sich zum Freihandsticken eignen würde. 
Meine Pfaff 260 ist eine alte Tretmaschine und dass man mit ihr Freihandsticken kann, hatte ich bereits früher festgestellt. (Nachzulesen hier.
Sticken und Stopfen sind in der Bedienungsanleitung beschrieben und mein damaliger Versuch orientierte sich an deren Vorgaben. 

Viele Freihandsticker arbeiten jedoch ganz ohne Nähfuß und so habe ich das kurzerhand ebenfalls getestet. (Foto oben) 
Auch das geht auf der Pfaff 260. Wichtig ist, dass der nicht vorhandene Nähfuß abgesenkt ist, weil sonst die Fadenspannung nicht funktioniert. 

Und wo ich gerade eh schon dabei war, habe ich auch noch den chinesischen Stickfuß für diese Anwendung ausprobiert.
Mit dem geht's auch. Die Sicht aufs Nähgut ist jedoch trotz des durchsichtigen Plastiks wesentlich schlechter als mit den beiden anderen Varianten. 
Mein Probestoff für diesen Blitzversuch war ein festeres Leinengewebe und das ging – so mal eben auf die Schnelle – ganz gut. 
Dächte ich ernsthaft ans Freihand-Maschinensticken, käme jedoch noch ein Stickrahmen als sinnvolle Ergänzung zum Einsatz. 

Und natürlich muss für diese Stickereien der Transporteur außer Kraft gesetzt sein. 
Den Stofftransport übernehmen die Hände. 

Auch dieses Experiment machte ich schon im Juli. 
Habe ich schon erwähnt, dass ich im Sommer so wenig schreiblustig war?

Allerdings habe ich tatsächlich in den letzten Tagen öfter mal nach Informationen gesucht, was ich wann wie gemacht habe. 
Diese Blogeinträge sind also für mich durchaus sinnvolle und nützliche Notizen und vielleicht profitiert ja auch noch jemand anders davon..... 

Schon gemerkt? Hier keimen gute Vorsätze.

Dienstag, 12. September 2017

BFL/Tussah - ein Traum im Wolle und Seide


Der letzte Kammzug aus meiner diesjährigen Frühjahrswollfärberei:

Der Tag war schon alt, die Leinen hingen voll und eigentlich war die Luft raus. Aber einen einzigen weißen Kammzug und ein einsames Glas mit aufgelöster roter Farbe aufzuheben – das machte nun auch keinen Sinn. So kam die Farbe in den Topf und die Wolle in die Flotte und während ich noch darüber nachdachte, welche Farbe ich noch dazupanschen soll, entstand ganz von selbst ein langer, pink-rosa-Farbverlauf. 

Den ließ ich dann einfach so. 

Manchmal ist es gut, keine konkreten Vorstellungen zu haben und einfach zu sehen, was passiert. 
Rosa ist nämlich nicht meine Farbe und so eine Färbung hätte ich nie geplant. 
Auf dem Foto vom April liegt er ganz hinten zum Trocknen. 
Mittlerweile habe ich ihn fertig versponnen und finde: Ein Traum! 
Ich glaub, ich mag rosa doch. 
Das wusste ich bisher nur noch nicht und habe es erst gemerkt, als die Wolle im langen Spinnprozess durch meinen Blick und meine Hände lief. 
Memo: 
Kammzug 80%BFL (Wolle) + 20% Tussahseide, 
selbst gefärbt (Säurefarben) 
Bliss 1:18
ca. 102g/386m

Auch dieser Strang wurde schon im Juli fertig.