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Samstag, 14. Februar 2026

Arbeitsstrumpfsocken (alt) Resteverwertung

Eigentlich dachte ich, ich hätte diese Socken schon letztes Jahr gepostet. 

Wie ich meinem Blog entnehmen kann, schlummerte die Wolle, um die es hier geht, seit rund 10 Jahren in Dornröschens Schatztruhe. Seinerzeit hatte ich für Sohn I einen ganzen Posten Socken aus einem Sockengarn von Fischer gestrickt, das "Arbeitstrumpf" heißt und etwas dicker ist, als die übliche vierfädige Sockenwolle. (Nein, ich will wirklich nicht vierrädrige Sockenwolle schreiben!) 

Was von der damaligen Aktion übrig geblieben war, waren eine einsame fast fertige Socke, noch ohne Bündchen, sowie eine ganze Menge kleine Restknäulchen in rot und blau. Zehn lange Jahre warteten sie auf Verwertung, im Dezember 2025 knöpfte ich sie mir endlich vor. 

Ich strickte mit der Maschenprobe von damals (32 M x 46 R), aber die Socke wurde so groß, dass sie sicher auch nach der Wäsche nicht die richtige Größe gehabt hätte. Also trennte ich wieder auf und zählte erstmal die alte einsame, gut abgelagerte, aber vermutlich damals noch nicht gewaschene Socke aus. 

Die folgenden drei Socken strickte ich dann auf der so ermittelten Grundlage von 32 M x 42 R. Dann mussten noch die Bündchen angestrickt (auch diese teilweise mehrfach angestückelt) und eine gefühlte Million Fäden vernäht werden. 
Aber: jetzt ist diese Wolle komplett aufgebraucht. Das fühlt sich gut an. 
Nach der Wäsche hatten sie die angestrebte Zielgröße von 43/44. 
Und der Sohn hat sich sehr gefreut, weil er genau diese Socken sehr gerne trägt. Die von damals hat er immer noch im Betrieb, was für die Wollqualität spricht. 

Das brachte mich auf die Idee, dass ich diese Wolle ja nochmal kaufen könnte. Aber das ist eine andere Geschichte ... 

(Mit der Strickmaschine "Euro 2000" gestrickt.) 




Dienstag, 10. Februar 2026

Amaryllis


Kaum sind die Weihnachtssterne abgehängt, da blüht plötzlich der Ritterstern, den ich beinahe vergessen hätte. Das ist ihm offenbar gut bekommen. 

Jetzt schaue ich ihn an und denk' mir: Wow! 

In der Küche hat die Amaryllis einen Platz, an dem ich sie immer anschauen kann und heute bekommt sie diesen Post, zur Freude für alle, die sie ansehen. 

Samstag, 7. Februar 2026

Mehr Erdmännchenferkelaffenteddyviecher

Dem lustigen undefinierbaren Wesen vom November folgten noch ein paar von der Sorte. 

Die bunte Bande entstand schon im Dezember und inzwischen haben alle Tierchen ein neues Zuhause gefunden. Wie viel Spaß die Viecher machen, sieht man vielleicht an den Fotos. 

Sie werden weitghend in der Stickmaschine genäht (ITH, "in the Hoop", zu Deutsch "im Stickrahmen"). Lediglich das Wenden, Füllen und Schließen der Wendeöffnung wird am Schluss von Hand erledigt. 

Und diese hier bestehen (mit Ausnahme von Garn und Füllwatte) ausschließlich aus Altkleidern und Stoffresten – ich trage weiter sowohl tapfer als auch genüsslich meine Berge ab. 

Memo: 
Die Stickdateien sind aus dem Set "Large Applique and In the hoop Toy Set" von Kreative Kiwi


Mittwoch, 4. Februar 2026

Test-Handtuch mit einem Wassertropfen

Nur ein einziges größeres Stück Frottee war jetzt noch übrig, das noch für einen Waschlappen gereicht hätte. Aber:

Damit wollte ich meinen neuen Stickrahmen ausprobieren. 

Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal einen Versuch mit einem "Monsterhoop"  für meine Stickmaschine gewagt. Die beiden harmonierten jedoch nicht miteinander. Der Rahmen wackelte in der Halterung. Die Stiche landeten oft nicht präzise an der richtigen Stelle, so dass ich den Rahmen wieder zurückschickte. 

Nun stolperte ich durch Zufall über ein anderes Magnetrahmensortiment, das angeblich zu meiner Maschine passen sollte, und mir bisher noch nicht untergekommen war. 

Das wollte ich ausprobieren. So bestellte ich ein Exemplar mit einer Stickfläche von 20 cm x 20 cm, was ideal sein dürfte, falls man mal eine ganze Decke in der Stickmaschine quilten möchte. (Die Autokorrektur möchte Quoten und Quinten, zu quilten ist sie nur sehr schwer zu überreden.)  

Einen der Frösche stickte ich versuchsweise schon im neuen Rahmen. Das ging problemlos, aber da für die Waschlappen der 14 cm x 20 cm - Rahmen ausreicht und weniger Stickvlies verbraucht, blieb ich für die Waschlappen dann doch bei diesem. 

Der große Vorteil an Magnetrahmen ist, dass man den Stoff nur mit Magneten fixiert. Im Standardrahmen wird er ja in Ecken und Winkel  gedrückt und zwischen zwei Kunststoffleisten verspannt, was vor allem an den Ecken Spuren hinterlassen kann, wenn's dumm kommt sogar Löcher. Manche Stoffe sind da anfälliger als andere. 

Eine wirksame Maßnahme dagegen ist es, nur das Stickvlies einzuspannen und den zu bestickenden Stoff z.B. mit einem Heftrahmen zu fixieren. 

Aber gerade Frottee kann man eigentlich auch sehr gut ganz ohne untergelegtes Stickvlies verarbeiten. Jedenfalls an meiner Maschine geht das prima. Ich finde, die Unterseite wird dann schöner. Beim Einspannen muss man allerdings sehr auf die Ecken achten. Abdrücke verschwinden zwar spätestens in der Wäsche, aber manchmal wird der Stoff in den Ecken auch gedehnt und beult dann aus. 

Also ist Frottee ein guter Kandidat für den Magnetrahmen. 

Jetzt musste ich aber feststellen, dass mein letztes Frotteestück mit 30 cm x 20 cm zu schmal war, um es an den Längsseiten mit den Magneten auf dem Rahmen zu fixieren. 

Weil ich den Rahmen aber unbedingt mit Frottee testen wollte, tat ich etwas, was ich niemandem empfehlen würde: Ich spannte den Stoff nur zu zwei Dritteln in den Rahmen, also so, dass drei Seiten ordentlich fixiert waren und an der vierten ein Streifen im Rahmen leer blieb. Hier besteht die Gefahr, dass sich der Fuß unter das Stickgut wurschtelt, falls die Maschine große Bewegungen fährt. (Das macht meine zum Beispiel bei Sprungstichen.) Außerdem ist die eine Kante ja relativ locker, da sie nicht fixiert ist. 

Aber: Alles ging gut und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. 

Jetzt brauche ich unbedingt mal ein paar Projekte für den 20 x 20 - Rahmen. Vielleicht brauche ich auch noch einen Magnetrahmen in einer kleineren Größe? 

Von hinten sieht das übrigens so aus: 



Memo: 
Stoffrest, Schrägbandrest, Stickdatei "Winsome Waterdrops" von Dianas Dezigns (secretsofembrodery)

Hatte ich mir nicht vorgenommen, kurz zu posten? 


Montag, 2. Februar 2026

Von Fröschen und anderen Waschlappen


Neben meinen aktuellen Bemühungen, alte Stoff-, Rohstoff- und Wertstoffberge abzubauen, versuche ich, neue gar nicht erst entstehen zu lassen. 

Deshalb sollte der apfelgrüne Frotteestoffrest vom Badetuch für den kleinen Emil umgehend transformiert werden. 

Als ideal erwiesen sich jetzt die Stickdateien für Waschlappen, die ich einst in einer Sale-Aktion erstanden hatte. 

Eigentlich sind sie so gedacht, dass man fertig konfektionierte, einfarbige Hand- oder Gästetücher zu lustigen Kinderwaschlappen umarbeitet, wobei deren Ränder als Unterkanten genutzt werden. So kann das ganze Projekt an der Stickmaschine fertiggestellt werden. 
Da mein Stoff rundum offene Kanten hatte, habe ich zunächst je eine kurze Seite mit Schrägband eingefasst und die Datei dann nach Anleitung abgearbeitet. 
Bei der Gelegenheit konnte ich auch gleich ganz wunderbar Schrägbandreste verwerten. 😀

Allerdings finde ich den Kantenabschluss im Bereich der Nähte nicht optimal. Sicher, bei gekauften Waschlappen ist das auch so, aber wenn man's selbst macht, kann man es ja schöner machen. Also bin ich recht schnell dazu übergegangen, die Kanten erst einzufassen, nachdem die Waschlappen in der Stickmaschine fertig waren. Ein weiterer Vorteil dieser Reihenfolge war es auch, dass ich beim Auflegen des Rückseitenstoffes dann nicht ganz so exakt arbeiten musste. Eventuelle Überstände lassen sich ja einfach kürzen. 

Ganz nebenbei wurde ich von Waschlappen zu Waschlappen schneller, sicherer und besser im Umgang mit dem Schrägband. Ich habe es klassisch in zwei Schritten angenäht und zwar jeweils "von innen um den Fuß herum". Das empfinde ich als wesentlich einfacher, als enge Schläuche um den Freiarm der Nähmaschine zu würgen. (Ich weiß gar nicht, ob diese Waschlappen da überhaupt drüber gepasst hätten.)   

Als alle grünen Frotteestücke, die sich auf ein Stoffpaar in 15 cm x 20 cm zuschneiden ließen, zu Fröschen geworden waren, sortierte ich gleich auch noch die angestammte (nicht sehr prall gefüllte) Frottee-Reste-Schachtel durch, und verarbeitete daraus auch gleich noch (fast) alle Stücke, die noch die erforderliche Größe hatten. 

Manchmal habe ich die Dateien gespiegelt, so dass nicht alle in die gleiche Richtung grinsen. 

Ich muss sagen, diese Viecher machen echt Spaß. Nach und nach wuchs die Gruppe. Eine Zeitlang stand sie auf dem Wohnzimmertisch. Und jedes Mal, wenn ich daran vorbei kam, musste ich grinsen, natürlich auch bei jedem neuen Gesellen, der dazukam. 

Emils Schwestern und Cousinen bekamen je einen; die kleine Katze wurde von einer guten Freundin adoptiert; und der Rest der Bande schummert jetzt in einer Schachtel, bis er zu Weihnachten in Schuhkartons zu bedürftigen Kinder reisen darf, und hoffentlich dort auch für Freude sorgt.  

Memo: Stickdateien "Wash Mittens" von Mar Lena Embroidery (secretsofembroidery)








Sonntag, 1. Februar 2026

Karte zur Geburt

Zum Handtuch habe ich dann noch mit Stanzteilen die passende Karte gebastelt. Der Hintergrund ist ein Stück mit Aquarellfarben bearbeitetes Baumwollstickvlies. 

PS: Sehr geehrte Autokorrektur, hiermit teile ich Ihnen mit, dass diese Karte ganz sicher nicht mit Stadtteilen gebastelt wurde. Auch dann nicht, wenn Sie das noch so hartnäckig behaupten!

Samstag, 31. Januar 2026

Ein Badetuch für Emil

Für's neue Baby in der Verwandtschaft habe ich mal wieder ein Kapuzenbadetuch gemacht, wie üblich erst die Borte mit Kreuzstich bestickt, dann auf ein Dreieck aus dem satten, apfelgrünen Frotteestoff genäht, die Kapuze angenäht, und alles mit Schrägband eingefasst. 

Memo: 
Größe ca 122cm x 122cm (bei dieser Größe kommt man mit einem 5m-Schrägband gut rum)
kurze Seiten Kapuzenteil 34cm  
eingefasst klassisch in zwei Schritten
Wale und Schiffe aus dem kleinen, alten Anna-Kalenderhefterl, das schon längst wieder verräumt ist. 
(Eigentlich hätte dieser Post auch schon lange geschrieben, bzw. mit Fotos versehen wollen sein, aber Google machte Ärger.) 



Freitag, 30. Januar 2026

Weihnachtssocken

Diese beiden Paare lagen auch unter dem Weihnachtsbaum und eigentlich dachte ich, ich hätte sie schon gepostet. 

Aus dem ersten Knäul dieser Wolle gab es hier schon ein Paar, allerdings mit anderem Anfang. Wo die Wolle her war, weiß ich nicht mehr. 
Dieses blaugraue Paar ist aus Aldi-Wolle, die schon sehr lange fertig gewickelt in Dornröschens Schatzkiste ruhte. Kaum waren die Socken fertig, schon fiel mir wieder ein, dass ich Aldi-Wolle nicht mehr verstricken wollte, weil ich da schon öfter böse Filz-Überraschungen erlebt habe. Naja, jedenfalls muss ich jetzt nicht mehr darüber nachdenken, was ich mit dieser Wolle machen soll. Ich hoffe mal das Beste. Manchmal hat man ja auch kein Pech. Die erste Wäsche haben sie jedenfalls problemlos überstanden.

Gestrickt auf der Strickmaschine "Euro 2000" auf der Grundlage einer Maschenprobe von 34 M x 45 R, Größe 43/44

Donnerstag, 29. Januar 2026

Noch ein Reißverschlussbeutel (für Lucie)

Zu meinen Plänen für's neue Jahr gehörte jener, wieder regelmäßiger zu bloggen. Vor allem, weil ich tatsächlich selbst gerne auf meine Einträge zurückgreife (die Autokorrektur verbessert: meine Eintöpfe zurückrufe). Aber natürlich freue ich mich auch, wenn andere Inspiration und Spaß beim Lesen und Anschauen haben. 

Eigentlich müsste es doch möglich sein, das, was ich mache, einfach regelmäßig schnell zu posten, nur mit den wichtigsten Infos. Und damit auf dem Laufenden zu bleiben. 

Müsste, sollte, wäre wünschenswert ...  

Eigentlich hatte ich ganz gut gestartet – aber dann spielte Google-Blogger nicht mit und seit dem letzten Systemupdate konnte ich keine Fotos mehr hochladen. Im dritten Anlauf konnte ich das Problem endlich lösen – hoffentlich nicht nur kurzfristig. 
Jedenfalls ist schon wieder ein Berg aufgelaufen, was ich ja eigentlich vermeiden wollte. 

So, aber seit gestern geht es wieder. 
Und jetzt poste ich ganz schnell dies kleine Projekt, das auch schon wieder über eine Woche alt und längst verschenkt ist. 

Memo: 
Ehemalige Lieblingshose + Stoffrest aus einem Nachlass + ITH-Datei Beutel von Kreative Kiwi + selbst erstellter Schriftzug mit Schrift 182 von Jolsonsdesigns 


Mittwoch, 28. Januar 2026

Reißverschlussbeutel Mandala (Weihnachtsgeschenknachlese)


Schon öfter wurden die Farbzusammenstellungen meiner kreativen Erzeugnisse bewundert und hervorgehoben. Tatsache ist jedoch, dass ich ich mir das Zusammenspiel von Farben nicht vorstellen kann. 

Ich habe verschiedene Bücher über Farbtheorien gelesen, vom Einfluss und der Bedeutung von Farbwerten, der Wirkung von Farben, die im Farbkreis dicht beieinander oder weit auseinander liegen, von Farbfamilien und Komplementärfarben und natürlich auch von warmen und kalten Farben, von Kontrasten, Grauwerten usw. 
Aber Fakt ist, dass all dieses Wissen in meinem Kopf als großes undurchdringliches Knäul in der Theorieabteilung steckt und dort mitunter auch durcheinanderpurzelt, und dass ich nicht in der Lage bin, irgendetwas davon anzuwenden, wenn ich Material vor mir habe, das ich verarbeiten möchte. 

Nichtsdestotrotz kommt es immer wieder mal vor, dass ich eine bestimmte, aber nicht benennbare oder greifbare Vorstellung davon habe, welchen Eindruck oder welches Gefühl Farbkombinationen bewirken sollen. 
Dann werfe ich alle Theorien auf den Müll und mache einfach was.
Erstaunlicherweise kommt es gar nicht so selten vor, dass am Ende genau die angestrebte Wirkung dabei herauskommt, jedenfalls für meine Wahrnehmung. 

Dieses Projekt war so eines. Vermutlich sieht man dem schlichten Beutelchen nicht an, dass die Auswahl der Farben mehrere Tage lang reifte, bevor es zur Ausführung kam. 

Und nun stelle ich mal wieder fest, dass die moderne Elektronik mit der Wiedergabe meiner Farbzusammenstellungen überfordert ist. Die Fotos oben sind im Schatten fotografiert, unten fällt ein Sonnenstrahl drauf. Die Farben sind in echt sowieso nochmal anders. 




Memo:
Der Oberstoff war mal ein Oberteil, das ich selbst genäht, aber nie getragen habe, das Futter ist der Stoffrest eines Hosenprojekts, beide aus den 90ern. Damals konnte man beim Hertie in Bamberg so tolle Stoffe kaufen!
Mit der Stickmaschine angefertigt: ITH-Datei "In the hoop lined Purse" von Kreative Kiwi.  


Samstag, 17. Januar 2026

Beutel mit Namen und Schneeflocken (Weihnachtsgeschenknachlese)

Leider muss ich feststellen, dass meine Blogeinträge schon wieder meilenweit dem Leben 1.0 hinterherhinken. 

Dabei weiß ich ganz genau, dass der Tag kommen wird, an dem ich froh sein werde, wiederzufinden und nachzulesen, was ich wann, wie und für wen gemacht habe. 

Deshalb gibt es heute wieder eine späte Weihnachtsgeschenknachlese. 

Die Beutelchen sind ITH-gestickt, also mit Ausnahme der Wendeöffnung komplett an der Stickmaschine entstanden.


Memo: 
Jeans-Upcycling
Stickdateien Namen: selbst zusammengestellt (Grundlage: Schriften von Jolsonsdesigns
Beutelkonstruktion: Kreative Kiwi
Schneeflocken: All sorts of Embroidery bei secretsofembroidery





Donnerstag, 8. Januar 2026

Beutel mit Ruhe und Gesang - Weihnachtsgeschenknachlese

Den hatte ich langsamer und später genäht, als geplant und dann schneller verschenkt, als fotografiert.

Aber nun ergab sich doch noch die Möglichkeit für Fotos. 

Eigentlich sollte der Beutel viel schlichter werden. Ich wollte das Stoffstück mit der Stickerei nur als einfache Tasche mittig auf das Vorderteil nähen. Dann schnitt ich den Stoff für das Vorderteil leider aus Versehen um 5 cm zu schmal zu. Schmaler wollte ich den Beutel aber nicht machen, damit bei Bedarf auch ein Ordner reinpasst. Also musste ich improvisieren. So entstand die Reißverschlusstasche zwischen zwei schmalen Seitenteilen. Insgesamt ist das Projekt dadurch eher schöner geworden als ursprünglich geplant. 

Memo: 
Stoffrest von Tante S., aus dem ich zuvor schon eine schlecht sitzende Bluse für mich genäht, nicht getragen und schnell wieder aufgetrennt hatte.
Futter: das gleiche wie für meinen Chor-Rucksack
Stickdatei von Mar Lena Embroidery via secretsofembroidery
Größe: ca. 43 cm x 43 cm
Schnitt: nach Gefühl