Eigentlich sollte es eine Buchhülle für eine Bibel werden.
Den Baumwollstoff (der im ersten Leben ein Bettlaken war) habe ich einst mit Procionfarben handgefärbt, dann mit Volumenvlies hinterlegt und an der Nähmaschine im Freihandmodus bestickt.
Anschließend wanderte er in Dornröschens Schatzkiste, weil mir das Ergebnis für den geplanten Zweck nicht schön genug war.
Dort schlummerte auch eine ebenfalls leicht verunglückte Teststickerei mit der Stickmaschine auf einem orangem Stoff (der im ersten Leben mal ein Vorhang war) vor sich hin.
Jetzt habe ich die beiden hervorgeholt, verpartnert und zu einem Beutelchen verarbeitet.
Dabei habe ich diesmal die beiden Ecken durch alle Stofflagen gemeinsam abgenäht und innen mit ein paar Handstichen am Boden fixiert. Das wollte ich schon lange mal ausprobieren. Es hat gut funktioniert macht das Nähen leichter und gibt der Tasche ein bisschen Stand.
(Auf dem Foto sieht es so aus, als gäbe es französische Nähte, das ist aber nicht so. Vielleicht hätte ich die Nahtzugaben vom Quiltsandwich mehr zurückschneiden sollen.)
... und wenn ich jetzt immer gleich alles verbloggen würde, dann würde nicht immer soviel in der Warteschleife hängenbleiben oder gar nicht hier auftauchen.
... und wenn das Bloggerprogramm nicht jedes Mal einen unglaublichen Zirkus veranstalten würde, wenn man hier Bilder hochladen möchte, dann würde nicht jeder Blogeintrag zu einer halben Doktorarbeit werden.
Ich vermute, Google will einen so lange nerven, bis man endlich einknickt und auf Chrome umsattelt. Dazu habe ich aber keine Lust. Eher frage ich mich, ob ich nicht meinen Blog einstelle, wenn das jedes Mal so ein umständliches Prozedere ist.
Dass ich Cockies zulassen muss, sehe ich durchaus ein. Dass ich wirklich jedes Mal erst alle Cookies suchen und löschen muss, damit hier irgendwas funktioniert, halte ich hingegen für völlig überflüssig.